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In ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER verbreiten die vier Zombiekiller ihr genial-komisches Chaos diesmal von den Weiten Amerikas bis ins Weiße Haus. Dabei werden die Vier nicht nur mit neuen Zombie-Arten, sondern auch mit weiteren menschlichen Überlebenden konfrontiert. Doch in erster Linie müssen sie sich den wachsenden Problemen innerhalb ihrer eigenen schrägen Zwangsfamilie stellen ‒ scharfzüngig und schonungslos wie eh und je.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Gibt es den idealen Zeitpunkt für eine Fortsetzung? Sollte das Sequel am besten immer zwei, drei Jahr nach seinem Vorgänger erscheinen oder ist es vielleicht sogar ganz hilfreich, wenn der zweite Teil erst Jahre später veröffentlicht wird? Eine Universalantwort auf diese Frage gibt es nicht. Klar ist nur, dass immer etwas Skepsis mit dabei ist, wenn eine Fortsetzung zu lange auf sich warten lässt. So auch im Fall von Zombieland: Doppelt hält besser.

Als 2009 Zombieland in die Kinos kam, bestach er vor allem durch die Chemie zwischen den Darstellern, der kurzweiligen und oftmals regelrecht spielerischen Inszenierung und seiner amerikanischen Sicht auf Zombies. Zuvor sorgten bereits Shaun of the Dead aus Großbritannien und Fido - Gute Tote sind schwer zu finden aus Kanada für clevere und teils urkomische Untotenfilme. Zombieland war im Gegensatz zu ihnen plumper aber auch rabiater, rasanter und radikaler. Eben der American Way of Zombiecomedy.

Seine Beschaffenheit machte den ersten Teil zu einem gut konsumierbaren Unterhaltungshappen, auch für Zuschauer, die mit der Zombie-Thematik sonst nichts am Hut hatten. Allerdings sorgte es auch dafür, dass der Partyfilm sich nie so wirklich als Kultfilm behaupten konnte und sicherlich haben viele einstige Fans mittlerweile eingesehen, dass Zombieland zwar immer noch ein wirklich solider Spaß ist, aber eben nicht mit den eben genannten Produktionen aus England und Kanada mithalten kann. Dies befeuert nur noch mehr die Frage, ob Zombieland: Doppelt hält besser wirklich notwendig war – nach zehn Jahren, in denen wohl nur wenige wirklich auf Fortsetzung gewartet haben.

Auch wenn viele nicht auf Zombieland: Doppelt hält besser gewartet haben, so sollten sie dem Film, der wie Teil eins erneut von (Venom) inszeniert und von Rhett Reese und Paul Wernick (Deadpool) geschrieben wurde, eine Chance geben. Nicht weil das Sequel sich etwas wagt oder neue Perspektiven bietet, sondern weil die Macher es mühelos schaffen denselben Flow wie 2009 zu erschaffen und dies dank der gut aufgelegten Darsteller und der erneut spielerischen Inszenierung.

Dabei ist es allerdings schon bedauerlich, dass sich der Film schon in etwa so anfühlt, als wären nur ein paar Jahre in der Untotenwelt vergangen und nicht etwa zehn. Zwar bietet Teil zwei nun veränderte Zombies (die sogenannten Homers sind wirklich witzig), wirklich zu Ende gedacht wirkt diese Idee allerdings nie. Zwar werden die neuen Bedrohungen zu Beginn auf typische Art und Weise eingeführt und erklärt, danach wirkt es aber tatsächlich so, dass die Autoren nicht wirklich wussten, was sie damit anstellen sollen.

Auch etwas schade ist es, dass sich die meisten der neuen Nebenfiguren nicht wirklich behaupten dürfen. (Death Proof - Todsicher) bekommt zwar genau wie (Silicon Valley) und (Idiocracy) ihre Momente, aber diese haben es schwer sich gegen die alte Gang, bestehend aus (The Favourite - Intrigen und Irrsinn), (Solo: A Star Wars Story) und (Louder Than Bombs), zu behaupten. Auch (The Call - Leg nicht auf!), deren Karriere nach Zombieland nicht gerade Höhenflüge machte, wird vom Script fast schon etwas lieblos in die zweite Reihe abgeschoben. Stattdessen gibt es mit dem dummen Blondchen Madison (, The Disaster Artist) einen neuen Charakter aus dem Bereich des comic relief, die es zumindest rudimentär mit den alten Hasen aufnehmen kann. Sollte es einen dritten Teil geben, vielleicht wieder in zehn Jahren, stehen die Chancen wohl gut, dass Madison der Gang auch weiterhin angehört.

All diese Makel sorgen dafür, dass Zombieland: Doppelt hält besser sich nie so frisch anfühlt wie Anno 2009, als uns Zombieland mit den Überlebensregeln vertraut machte. Nichtsdestotrotz funktioniert die Fortsetzung als reinrassiges Unterhaltungsvehikel recht gut. Genau wie sein Vorgänger sorgt auch der Nachfolger für simplen aber effektiven Spaß. Nichts für die Ewigkeit, aber eben etwas für einen netten Abend mit Freunden im Kino und wenn das eine oder andere alkoholische Getränk am Start ist, fällt es dann wahrscheinlich auch nicht mehr so stark ins Gewicht, dass Zombieland: Doppelt hält besser trotz seiner frechen Attitüde schon recht reaktionär und konservativ ausgefallen ist.

Fazit

Die Darsteller sind mit Elan bei der Sache und die Inszenierung ist flott. Dafür fehlt es "Zombieland: Doppelt hält besser" an neuen Ideen. Die sind zwar in groben Zügen vorhanden, nur wirklich genutzt werden sie nicht. So wirkt das Sequel trotz neuer Nebenfiguren ein bisschen zu sehr wie eine Blaupause des ersten Teils. Unkomplizierter wie anspruchsloser Spaß ist aber dennoch garantiert. Ach ja, unbedingt beim Abspann sitzen bleiben!

Autor: Sebastian Groß

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