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Störche bringen Babys … zumindest war das früher so. Heute sind sie Paketzusteller eines weltweit operierenden Mega-Online-Versands.  Storch Junior zeigt in der Versandabteilung die besten Leistungen und hofft bereits auf eine Beförderung, als er und Tulip (der einzige Mensch in dem Unternehmen) aus Versehen die Babymaschine in Gang setzen, was zur Produktion eines völlig unautorisierten, wenn auch entzückenden Mädchens führt. Hektisch versuchen sie, ihr erstes Baby zuzustellen und das Abenteuer beginnt...

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Bislang war Warner Bros. nicht für ihe Animationsfilme bekannt. Während andere Studios wie Sony, 20thCentury Fox oder Universal seit längerem Versuchen den Platzhirschen Disney und Pixar ein Stück vom Kuchen wegzunehmen, hielt sich Warner aus diesem Kräftemessen heraus, bis sich das Studio dazu entschied The LEGO Movie zu produzieren und damit einen großen Erfolg verbuchen konnte, der demnächst mit The LEGO Batman Movie sowie einem Sequel zum Ursprungsfilm fortgeführt wird. Doch zuvor erwartet uns Störche – Abenteuer im Anflug, das Animationsdebüt von Regisseur, Autor und Produzent Nicholas Stoller, der mit Komödien wie Männertrip oder Bad Neighbors auf sich aufmerksam machte.

Kennt man Stollers vorherige Werke, so überrascht die Tonalität seines ersten Films aus dem Rechner nicht sonderlich. Störche – Abenteuer im Anflug ist laut, hektisch, cartoonesk. Ein wilder Ritt mit leidlich konzipierten Figuren und einer wenig ergiebigen Geschichte, die das Märchen vom Klapperstorch in eine neue Richtung lenkt. Die schwarzweißen Vögel sind hier nicht mysteriöse Wesen, sondern Paketzusteller, die seit einigen Jahren umgesattelt haben und statt Babys nun Elektroartikel wie Smartphones ausliefern. Dieser Bruch ist nicht ohne Potenzial, wird aber sträflich ungenutzt abgehandelt.

Aber Störche – Abenteuer im Anflug ist kein Animationsfilm, der sich mit subversivem Humor auch an ein älteres Publikum wendet, was wiederum eine weitere Überraschung ist: Wer hier erwartet Unterhaltung in ähnlicher Form wiederzufinden wie bei Stollers Komödien wird gewiss enttäuscht. Alles an Störche – Abenteuer im Anflug ist für ein jüngeres Klientel geformt. Die wenigen Humorkanonaden die altersuniversell oder eher für ein erwachsenes Publikum verständlich sind, sind zum einen rar gesät und zum anderen weder wirklich clever, noch besitzen sie irgendeinen Mehrwert. Schade.

Dennoch ist  Störche – Abenteuer im Anflug ein Kinderfilm, er durch seinen Hang zum bunten Chaos in einem gewissen Maße auch ältere Kinogänger belustigen kann, vor allem dann wenn Stoller und sein Co-Regisseur Doug Sweetland (Presto) rigoros gagaistisch zu Werke gehen, etwa wenn ein Wolfsrudel beweist, dass sie Wandlungsfähiger sind als die Tranformers. Insgesamt gibt es davon aber doch zu wenig im Film, um ihn wirklich für ein post-pubertäres Publikum zu empfehlen. Doch es verhindert zumindest, dass  Störche – Abenteuer im Anflug zu einer drögen wie anstrengenden Zeitschinderei für Eltern wird, die ihre Kinder ins Kino begleiten.

Fazit

„Bad Neighbors“-Regisseur Nicholas Stoller versucht sich an seinem ersten Animationsfilm. Das Ergebnis ist ein wilder, cartoonesker Ritt, der Kinder gewiss ordentlich belustigen wird. Für ein erwachsenes Publikum bietet „Störche – Abenteuer im Anflug“ dann aber deutlich zu wenig, auch wenn Stoller hin und wieder wunderbar bescheuerte Ideen auffährt.

Autor: Sebastian Groß

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