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Charles und seine Mutter Mary sind Schlafwandler, das heißt, sie können das Aussehen von Reptilien annehmen und essen am liebsten Menschenfleisch. Die beiden sind die letzten ihrer Spezies. Als Charles sich in die hübsche Tanya verliebt, nimmt das Grauen seinen Lauf.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Mit „Schlafwandler“ begann die Zusammenarbeit zwischen Mick Garris und Stephen King. Nach „Schlafwandler“ folgen Romanverfilmungen von „The Shining“, „Desperation“ oder auch „The Stand“. King fungierte bei „Schlafwandler“ als Drehbuchautor und schrieb eben dieses nach einer unveröffentlichen Kurzgeschichte von ihm. Und vielleicht wäre es besser gewesen, hätte diese Geschichte nie das Licht der Welt erblickt, denn obwohl ein unglaubliches Potential geboten wird, nutzt der Film gar nichts davon aus. Aber fangen wir vorne an.

Mit den Schlafwandlern schafft King eine interessante und vielschichtige neue Spezies. Eine Spezies, welche kurz vor dem Aussterben steht und nur ihr überleben sichern möchte. Eine Spezies, welche eine unglaubliche familiäre Bindung eingeht. Eine Spezies mit interessanten Fähigkeiten. Doch Garris nutzt von seinen 80 Minuten Filmzeit so gut wie keine Minute um die Hintergründe oder gar die Geschichte der Schlafwandler zu erklären oder zu beleuchten. Auch die Fähigkeiten werden einfach als Tatsache abgetan, frei nach dem Motto: „Ist eben so“. Potential ohne Ende wird hier verschwendet. Was übrig bleibt sind einfache, mordlüsterne Kreaturen. Dies ist in sofern ärgerlich, da durch kurze Einschübe immer wieder eine neue Ebene angedeutet wird. Doch ausgebaut wird dies nie. Die Schuld alleine möchte man Garris nicht in die Schuhe schieben, da dass Drehbuch selbst einfach nicht viel mehr her gibt.

Dieses besinnt sich eher auf blutige Effekte und ausgefallene Kills. Nebenfiguren werden nur in die Geschichte eingefügt um diese möglichst blutig wieder zu entfernen. Eben diese Figuren erhalten nicht mal ansatzweise eine Tiefe sondern fungieren eher als Statisten. Und hier haben wir das nächste Problem. Die Figuren weisen kurzzeitig interessante Charakterzüge auf, werden aber nicht aufgegriffen, sondern einfach nur im Raum stehen gelassen. Daher wirkt „Schlafwandler“ äußerst oberflächig und klischeehaft. Vermutlich wäre hier in der Kurzgeschichte eine deutlichere Tiefe vorhanden gewesen.

Doch braucht man für einen funktionierenden Horrorfilm starke Charakter? Eher geht es um den Blutgehalt sowie die Kills. Und diese sind teilweise wirklich gut ausgefallen. Das Blut fließt in Strömen und stellenweise sind diese äußerst originell. So wird auch schnell ein Maiskolben zur tödlichen Waffe und ein Gartenzaun gefährlicher den je. Die Splattereffekte selbst sind handgemacht und überzeugen. Jedoch hapert es an den sonstigen Spezialeffekten. Den sobald sich die Schlafwandler in ihre normale Form verwandeln wirkt es sehr schnell äußerst billig. Jedoch ist ein gewisser B-Movie Charme „Schlafwandler“ bestimmt nicht abzusprechen.

Positiv hervorzuheben sind die Cameoauftritte vieler bekannter Filmemacher. So hat Stephen King selbst einen kurzen Auftritt. Doch auch Regiegrößen wie Tobe Hooper, Joe Dante und John Landis haben einen Gastauftritt. Selbst Autor Cilve Barker ist kurz zu sehen. Jedoch kann dies den Film auch nicht retten. „Schlafwandler“ bleibt leer und schafft es nicht, in der Vielfalt der Horrorfilme herauszustechen.

Fazit

Bis auf die guten Splatterszenen bleibt nicht viel übrig außer vergeudetes Potential. Schade. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Allerdings ist immerhin ein kleiner B-Movie-Charme vorhanden.

Autor: Christian Kühnemann

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