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In einem alternativen Universum stehen Superman, Batman und Wonder Woman, die alle vollkommen andere Versionen als das ursprüngliche DC Team sind, vor ihrer größten Herausforderung. So werden Wissenschaftler ohne scheinbare Verbindung ermordet. Übrig bleiben einzig Spuren, die zur Justice League selbst führen. Wer steckt hinter den geheimnisvollen Angriffen.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Wenn DC Universe Animated Original Movies eine weitere Produktion ankündigt, dann sind die Fans bereits früh auf das Kommende gespannt, denn immerhin kann uns DC in Sachen Animationskost seit Jahren eine hervorragende Qualität offenbaren. Und während zuletzt eher Fortsetzungen (wie „Batman vs. Robin“, oder „Justice League: Throne of Atlantis“) im Vordergrund standen, folgt nun mit „Justice League: Gods and Monsters“ eine vollkommen andere Herangehensweise. Basierend auf keiner Vorlage, und nur begleitet mit einer kurzen Animationsserie mit dem Titel „Justice League: Gods and Monsters Chronicles“ auf Machinima.com (Warner hat immerhin 18 Millionen US-Dollar in das Portal investiert), gibt es hier ein alternatives Szenario, welches die Justice League in einem anderen Licht offenbart. Düster, brutal und rau, gibt es so ein Paralleluniversum, das aber keineswegs hinter der schillernden Konkurrenz zurücksteht.

So konzentriert sich „Justice League: Gods and Monsters“, von Regisseur Sam Liu und Federführend von Bruce W. Timm erdacht, auf drei vollkommen neue Helden. Zwar sind Superman, Batman und Wonder Woman vertreten, doch der Mann aus Stahl ist Zods brachialer wie sarkastischer Sohn, Batman ist Dr. Kirk Langstrom und eine menschliche Fledermaus und Wonder Woman eine Außerirdische mit dem Namen Bekka. Klingt verwirrend? Nun ja, dies ist es anfangs auch und DC schafft es nicht gleich, den Zuschauer in sein neues Universum zu entführen. Dinge wie Mother Box, eine kurz angerissene Hochzeit auf Darkseids Höllenplanet oder eben Lex Luthor als Regierungsbeamter sind zudem kaum ohne Comic-Vorwissen zu verstehen. Lässt man sich jedoch auf die Krimi-Geschichte und die neuen Figuren ein, beginnt das dunkle Justice League spätestens ab der Hälfte der Handlung richtig zu gefallen. Die Mischung aus gelungener Action, anderer Moralvorstellungen und verborgenen Geheimnissen gefällt und bringt letztlich guten gewohnten Anime-Spaß.

Ein kleines Highlight hierbei ist das recht actionlastige Finale, das mehr als nur einmal Überraschungen parat hat. Zwar bleiben die Figuren in ihrer Gesamtheit doch relativ unausgewogen, und auch einige Klischees schleichen sich in den Plot, doch Fans von ausufernder Anime-Action kommen deutlich auf ihre Kosten. Und da auch die Serie bereits in die Verlängerung gegangen ist (weitere 10 Folgen werden gerade produziert), dürfen wir wohl auch im Heimkino bald mehr der Gods and Monsters bewundern dürfen.

Fazit

„Justice League: Gods and Monsters“ ist vor allem eines: Erfrischend anders. So offenbart uns DC Universe Animated eine gelungene alternative Justice League, die rauer und dunkler wirkt als das Original. Zudem bietet die Geschichte viele Überraschungen, die Action jede Menge Spannung und die Charaktere trotz einiger Schwächen Sympathie. Wer einmal alles auf den Kopf gestellt sehen möchte, darf sich diese Gods and Monsters nicht entgehen lassen.

Autor: Thomas Repenning

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