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Inhalt

Die junge Beatrice lebt in einer nicht all zu fernen Zukunft, in der die Gesellschaft in ein striktes Klassensystem unterteilt ist. Den  fünf Tugenden des Rittertums folgend, unterteilen sich diese Klassen etwa in die Wissenschaftler, die Soldaten, die Feldarbeiter, oder die Richter jener Welt.
Eine Klasse ist jedoch mehr als nur ein Beruf für ihre Mitglieder, sie ist gleichzeitig die neue Familie für ihre Schützlinge, denn es gilt der Wahlspruch „Faction over Blood“. Beatrice und ihr Bruder (Shailene Woodley) sind Beide von Geburt her teil der sozialen Kaste, deren Aufgabe es ist sich selbstlose um die Hilfsbedürftigen Menschen auf den Straßen zu kümmern, zu denen auch Jene zählen, die selbst keiner Klasse angehören. Doch Beatrice steht, wie viele andere junge Menschen auch, kurz vor einer schweren Entscheidung, denn sie muss sich entscheiden, in welcher Kaste sie den Rest ihres Lebens verbringen möchte. Um ihr bei der Entscheidung zu helfen unterzieht sich sie einem speziellen Test, welcher jedoch zu ungeahnten Resultaten führt. Tori (Maggie Q), die junge Dame die den Test durchführt, gibt Preis das Beatrice eine „Unbestimmte“ sei, Menschen bei denen alle 5 Tugenden stark ausgeprägt sind. Da diese Menschen eine Gefahr für die staatliche Ordnung darstellen, werden sie jedoch von der Regierung erbarmungslos verfolgt.  Beatrice entscheidet sich daher ihr Geheimnis für sich zu behalten und tritt der Militärkaste bei, doch schon bald muss sie erkennen, dass der erbarmungslose Drill ihres Vorgesetzten Eric (Jai Courtney) sie an körperliche Grenzen stoßen lässt.
Fernab ihrer höllischen Ausbildung braut sich indes eine weitaus dunklere Wolke am Horizont zusammen, denn die verschlagene Jeanine  (Kate Winslet) steht kurz davor die Regierung zu stürzen. Ein Vorhaben, welches nur von einer „Unbestimmten“ aufgehalten werden kann.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Es dürfte allgemein bekannt sein, dass ein erfolgreiches Franchise gerne mal einen langen Rattenschwanz an Nachahmern hinter sich her zieht, welche die Fanbase des Originals mit ähnlichen Themen abgrasen wollen. Auf den ersten Blick fällt „Divergent“ in eben jene Kategorie, denn ein Film in einer dystopischen Zukunft, mit einer starken jungen Frau als Protagonisten, ist jetzt nicht gerade das Kreativste, was wir in den letzten Jahren auf der Kinoleinwand zu sehen bekamen.
Doch obwohl der Vergleich mit der „Hunger Games“ Trilogie nahe liegt und sich der Film durchaus einiger Elemente des großen Vorbild bedient, wäre es wahrlich unfair hierbei nur von einer blassen Kopie zu sprechen. „Divergent“ kreiert sein eigenes Universum, welches in sich harmonisch geschlossen ist. Besonders das Set Design und der all umfassende Look des Filmes wirken mehr als frisch und heben sich angenehm ab vom ewig gleichen „Apple Look“, denn heutzutage ja jeder zweite Film auf die Leinwand bringt.
Gerade die Verbindung aus wirklich ansehnlichen Bildern und einem großartigem Soundtrack sorgt für den ein oder anderen Gänsehautmoment, entsprechende Bilddiagonale und Soundanlage natürlich vorausgesetzt. Das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Tonabmischung, vor allem in der Original Fassung.

Auch auf Seiten der Schauspieler gibt es nichts zu beanstanden, denn Shailene Woodley, die bereits eine Golden Globe Nominierung für ihre Rolle in „The Decsendants“ erhielt, muss sich nicht vor Konkurrentin Jennifer Lawrence verstecken. Die junge Amerikanerin gibt eine großartige Performance ab und beweist so deutlich, dass der Nachwuchs in Hollywood nicht nur aus blassen Busenwundern besteht. Auch der Rest des Ensembles spielt durch die Bank weg sehr gut, auch wenn einige der Figuren leider zu klischeehaft gezeichnet sind, um den Schauspielern wahres Talent zu entlocken. Nichts desto trotz wird man nie aus der Handlung geworfen, denn jeder Charakter, wirkt, zumindest im Rahmen der Geschichte, nachvollziehbar.

Das größte Problem des Films ist indes sein Pacing, denn bei „Divergent“ handelt es sich ebenfalls um den ersten Teil einer Trilogie, was für den Zuschauer bedeutet zunächst einmal sehr gemächlich in die Welt eingeführt zu werden. Generell ist das Tempo des gesamten Filmes eher ein gemächliches, was im Grunde nicht störend auffallen würde, wäre da nicht ein jener Tempowechsel im letzten Drittel des Films, der augenscheinlich für die verpasste Action der vorhergehenden Passagen entschädigen soll.
Trotz des etwas unrunden Abschlusses, gibt „Divergent“ Hoffnung, dass die Ära von „Twilight“ und Co sich nun langsam dem Ende nähert und starke Frauenbilder wieder Einzug in die Kinderzimmer heranwachsender Mädchen finden.

Fazit

„Divergent“ ist nicht bloß eine plumpe Kopie von „The Hunger Games“, sondern ein ernstzunehmender Konkurrent an den Kinokassen. Wem bereits das große Vorbild gefallen hat, der kann hier im Grunde nichts falsch machen.

Autor: Sebastian Pierchalla

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