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Der erste und einzige Dokumentarfilm über die medienscheuen Giganten der French-House-Music! Mit weltweit über 12 Millionen verkauften Alben und mehreren Grammy-Awards bilden DAFT PUNK die Speerspitze der aktuellen French-House-Music. Trotz ihres gigantischen Erfolgs und der damit einhergehenden Popularität gehören DAFT PUNK zu den wenigen Musikern, denen es gelungen ist, ihre Gesichter bis zum heutigen Tag erfolgreich aus den Medien fernzuhalten.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem Christo sind eines der wegweisendsten Dups der modernen Musik. Allerdings kennen die meisten die beiden Franzosen eher unter ihrem Bandnamen Daft Punk. Dieser Name lässt seit Mitte der 1990er Jahre die Fans von elektronischer Musik schwärmen und nicht erst seit kurzem werden sie in einem Atemzug mit Elektro-Artist wie Yello, Chemicals Brothers oder Fat Boy Slim. Die Dokumentation Daft Punk Unchained erzählt nun die Geschichte der bbeiden Franzossen und auch wenn echte Fans diese bereits kennen, lohnt sich auch für diese ein Blick, denn gibt es etwas schöneres, als wenn die eigenen Lieblingsband eineinhalb Stunden über den grünen Klee gelobt und zelebriert wird? Wahrscheinlich nicht.

Daft Punk Unchained aus dem Hause BBC bietet genau das, eine unkritische Huldigung des Elektro-Duos, einhergehend mit ihrer künstlichen Laufbahn. Dabei ist der Film so sehr fixiert darauf, den Mythos rund um die beiden Franzosen zu huldigen, dass etwa verschwiegen wird, dass die Bangalter und De Homem Christo auch heute noch auch solo unterwegs sind und in Clubs und auf Konzerten auflegen und zwar ohne ihre kultige Roboter-Verkleidung. Das ist nicht sonderlich verwerflich, zeigt aber gut, dass der Blick, den die Doku auf Daft Punk wirft, nicht der breiteste ist.

Dennoch erhält man als Laie einen guten und vor allem spannenden Blick auf die Entstehungsgeschichte sowie die Evolution von Daft Punk, die mit Hits wie One More Time, Robot Rock, Happy oder dem Soundtrack zu Disneys Tron: Legacy in der Musikwelt für Furore sorgten. Leider wird dabei ordentlich gehetzt und trotz gewisser Schauwerte und natürlich großartiger Musik wirkt Daft Punk Unchained stellenweise schon wie ein verfilmter Wikipedia-Beitrag, der vermutlich weder neue Fans generieren, noch alte verdutzen wird.

So richtig interessant wird die Doku nur dann, wenn alte Aufnahmen und Statements von Daft Punk zu hören sind, die sich in Natura hier natürlich nicht zeigen, den dies würde ja gegen ihr künstlerisches Konzept verstoßen. Dafür geben sich Gefährten die Ehre, etwa Pharrell Williams, Giorgio Moroder, Kanye West oder Nile Rodgers. Aber auch bekannte Fans wie Skrillex oder Peter Lindbergh. Die werten mit ihren Aussagen Daft Punk Unchained auf und geben einen weiteren Einblick innerhalb dieser wegweisenden Band, von der nicht wenige behaupten, sie können keine schlechte Musik machen. Ob das stimmt? Die Zukunft wird es zeigen.

Fazit

Durch und durch interessante, wenn auch recht unkritische und wenig reflektiernde Dokumentation über Daft Punk, die im Prinzip nicht mehr bietet wie ein Wikipedia-Beitrag. Allerdings macht „Daft Punk Unchained“ dann schon mehr Lust und Laune auf die Musik des Duos, als ein schnöder Online-Artikel.

Autor: Sebastian Groß

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