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Vientnamveteran Frang Vega managt inzwischen ein Sozialzentrum in Los Angeles, wo er jungen Boxern beibringt, wie sie innerhalb und außerhalb des Rings überleben können. Als sein bester Schüler in schlechte Gesellschaft gerät und später tot aufgefunden wird, nimmt Frank zusammen mit seinem Kumpel Bernie die Angelegenheit in die eigenen Fäuste. Die beiden stellen ein für alle Mal klar, dass Gerechtigkeit kein Alter kennt!
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Kritik

Danny Glover hatte bereits vor fast dreißig Jahren gesagt, dass er schlichtweg zu alt für den Scheiß ist. Mit dem Blick auf seinen neuen Film "Bad Asses", trifft dies nun mittlerweile voll und ganz zu (und dabei ist er gerade einmal 67 Jahre jung). Denn der Nachfolger zu "Bad Ass" aus dem Jahre 2012, welcher wiederum selbst auf einem Youtube-Video basiert, welches wiederum die reale Geschichte des damals 67-jährigen US-Amerikaner Thomas Bruso, der einen Angreifer in einem Straßenbus in Oakland zu Boden prügelte, erzählt, ist erneut ein eher flaches Vergnügen, das einzig auf seinen Hauptdarsteller Danny Trejo setzt. Zumindest bekommt er nun von Glover schlagkräftige Unterstützung, wodurch die Bösen das zittern vor den alten Veteranen bekommen sollen. Und ja, das sympathische Duo ist durchaus interessant. Blickt man jedoch hinter die Fassade des Filmes von Regisseur und Autor Craig Moss, erwarten den Zuschauer einzig trashige Dialoge, dumme Bösewichte, Laiendarsteller, eine mehr als zähe Rache-Story sowie so viele Klischees, sodass der Film eigentlich "Bad Klischee" heißen sollte.

Der Film selbst arbeitet unterdessen nach dem gleichen Schema des Vorgängers: Bad Trejo Ass gerät in einen Schlamassel, prügelt sich da raus, sodass er kurzzeitig wieder in den Medien ist. Doch einzig ein Überfall würde für erneute 91 Minuten nicht reichen, sodass Regisseur Craig Moss kurzerhand einen Rache-Plot in seine Handlung mit einbettet. Dies zusammen mit Bernie Pope alias Danny Glover als alter griesgrämiger Sidekick (ganz im Stile eines Rentner "Kick-Ass") ergibt dann die restliche Handlung für den Film. Weder erwartet den Zuschauer eine Menge Action (die am Schluss gar mit schlechtem CGI untermalt wird) noch eine interessante (oder gar neue) Geschichte rund um Kriminalität, Drogen sowie Vergeltung. Viel eher darf Danny Trejo mit Schlapperklamotten und Danny Glover mit Trainingsanzug durch die Stadt laufen und ahnungslose Kiffer wie dumme Bodyguards verprügeln. Dies macht eine Weile Spaß, doch für mehr als ein mittelmäßiges Action-Drama reicht es eben nicht.

Das "Bad Asses" nicht gänzlich untergeht, liegt dabei tatsächlich an seinen beiden durchaus sympathischen Hauptdarstellern. Zwar hat Glover schon bessere Zeiten erlebt, aber seine ironische Art weiß durchaus zu gefallen. Danny "Machete" Trejo ist indes über jeden Zweifel erhaben und haut mit seinen 69 Jahren immer noch zu wie ein junger Preisboxer. Schauspielerisch ist dagegen nicht allzu viel erwarten, wobei aber vor allem Andrew Divoff als Gangster Leandro Herrera ein Totalausfall ist. Denn mehr als grobschlächtige Dialoge sowie fieses gucken, darf hier nicht erwartet werden. Und überhaupt: "Bad Asses" ist eine Abfolge bekannter Motive, Klischees sowie einer stark gradlinigen Story, sodass hier einzig Fans des Erstlings voll auf ihre Kosten kommen sollten.

Fazit

"Bad Asses" ist etwas schlechter geworden als sein Vorgänger: Im Klartext bedeutet dies, dass hier noch mehr Klischees sowie Längen warten und die Zuschauer mit einer Menge Langeweile bombardiert werden. Einzig die beiden sympathischen Hauptdarsteller retten den Film vor dem Untergang. Unter Bad Ass versteht man jedoch klar etwas anderes.

Autor: Thomas Repenning

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