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Inhalt

In zehn Jahren kann sich eine Menge ändern. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Als sich eine Gruppe von alten Schulfreunden wiedertrifft, um ihren 10-jährigen Abschluss zu feiern, nehmen viele dies zum Anlass, um über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Haben sich ihre Träume erfüllt? Ist es genau das Leben, das sie sich vor 10 Jahren wünschten, dass sie es leben werden? Zu der Gruppe gehört ein Rock-Star, der während des Klassentreffens auf die Frau trifft, für die er seinen erfolgreichsten Song geschrieben hat. Außerdem sehen sich ein Versicherungsverkäufer und seine damalige Freundin das erste Mal wieder, nachdem sie sich vor genau 10 Jahren getrennt haben, zwei alte Freunde versuchen wie damals die schönste Frau des Abends zu bekommen und der damalige Klassenschläger nimmt den Abend als Anlass, um seine Verhalten von damals wieder gut zu machen ...

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Sie gehören irgendwie zum Leben dazu: Ehemaligentreffen. Ein paar Jahre, nachdem man die Schule verlassen hat, trifft man sich, natürlich in der Schule, um zu schauen, wie sich die ehemaligen Mitschüler so schlagen. Wer führt ein interessanteres Leben, wer hat geheiratet? Elementare Fragen, die es zu klären gilt. 10 Jahre - Zauber eines Wiedersehens springt dann auch genau in diese Nische hinein. Das Regiedebüt von Jamie Linden gibt sich keinerlei Mühe, das Rad neu zu erfinden. Muss er aber auch nicht, denn die Geschichte ist, und das ist keineswegs bösartig gemeint, nett erzählt.

Auf zu viel Drama und die ganz große Klischeekeule wird erfrischender Weise verzichtet. Stattdessen sind die Figuren sympathisch und vor allem: nachvollziehbar. Klar, jeder einzelne dieser ehemaligen Schüler ist irgendwie zu einem der 10 schönsten Menschen dieses Jahrzehnts herangewachsen, aber Schwamm drüber. Denn, und das ist ganz klar das größte Verkaufsargument von 10 Jahre: hier sind nur Darsteller mit an Bord, die aktuell ganz, ganz dick im Geschäft sind. Channing Tatum, Oscar Isaac, Chris Pratt oder Kate Mara, sie alle sind seit einiger Zeit ziemlich präsent in der Filmlandschaft. Bis in die Nebenrollen findet man hier Namen, die heute durchaus geläufig sind. Der meiste Spaß mit 10 Jahre resultiert dann auch exakt aus dem Zusammenspiel all dieser Menschen. Denn sie wirken durch die Bank weg völlig tiefenentspannt und man sieht ihnen den Spaß an der Sache an.

So wird sich die ganze Nacht bei einer Vielzahl an alkoholischen Getränken über das Leben und die Liebe unterhalten. Für diejenigen Zuschauer, die sich in etwa im gleichen Alter wie die Figuren im Film befinden, dürfte einiges an Wiedererkennungswert vorhanden sein. Das hadern mit dem aktuellen Job, die ewig nagende Frage ob man sich nicht irgendwann hätte anders entscheiden sollen. Die ewigen Leiden der Millenials, über die sich gerne lustig gemacht wird, die aber doch irgendwo ihre Basis und ihre Berechtigung haben. So richtig neue Erkenntnisse gewinnt hier am Ende niemand, in der angepeilten Altersgruppe dürften viele der Probleme aber auf fruchtbaren Boden fallen. Keine einzige Figur wird dabei vom Drehbuch her bestraft, der Film geht respektvoll mit all seinen Figuren um, nimmt ihre Sorgen und Nöte ernst, verlässt aber gleichzeitig die Wohlfühlschiene nicht. Und manchmal ist ein bisschen wohlfühlen ja irgendwie auch angebracht.

Fazit

Was hier für ein Star-Ensemble zusammengekratzt wurde, und dann noch von einem Erstling auf dem Regiestuhl, konnte wohl 2011 noch nicht so wirklich jemand ahnen. "10 Jahre" mag seine eigenen Figuren und sorgt sich um sie, ist ansonsten recht durchschnittlich, nett erzählt und eigentlich relativ ereignislos. Doch so vielen Talenten auf einem Haufen begegnet man selten, und so sorgen die Darsteller dafür, dass man hier nicht das Interesse verliert.

Autor: Sandra Scholz

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