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Souli

Kritik von Souli

Gesehen: Juli, 2018

Da haben es die Jungs nun schon geschafft, sich Freundinnen zu angeln, und dennoch fällt ihnen nichts Besseres ein, als Löcher in die Wand der Damenduschen am Strand zu bohren, um einen flüchtigen Blick auf die entblößten Frauenkörper zu erhaschen. Die große Stärke der ersten beiden Episoden der Kult-Reihe war es, den hormonellen Überdruck der Bahne bisweilen hinzunehmen, diesem aber auch die Grenzen aufzuweisen. In Eis am Stiel 3 – Liebeleien aber scheint das Franchise zum ersten Mal vor der omnipräsenten Lüsternheit von Benny, Johnny und Momo zu kapitulieren. Anstatt das bunte Treiben des Trios zu kommentieren, wird es ausgestellt, weihevoll ausgereizt und mündet immer wieder in der Visualisierung pubertärer feuchter Träume: Da darf die Cousine bestiegen, der Klavierlehrerin mal gediegen zwischen die Beine gelangt und zusätzlich ordentlich fremdgerammelt werden. Eis am Stiel wird primitiver und dümmer, die Irrwege der Liebe sind nunmehr Sackgassen der Geilheit. Mit dem Eintreffen der ehemaligen Pornodarstellerin Sybille Rauch allerdings fährt Eis am Stiel mit den bisher amüsantesten Augenblicken der Reihe auf. Obgleich auch das Ende erneut mit einer Lektion für unseren (anscheinend lernresistenten) Benny aufwartet, scheint es unwahrscheinlich, dass diese bis zum nächsten Teil überhaupt Bestand hat. Ab jetzt wird es nur noch lümmelig.

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