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DingDong

Kritik von DingDong

Gesehen: Mai, 2018

Ich kann es nur immer wieder sagen, ich komme mit fast keinem der hochgelobten "Italienern" klar. Nachdem ich mich erst kürzlich dazu durch gerungen habe Demonia, Phenomena und Deep Red zu schauen (damit ich eben endlich für mich  einen Großteil der bekannten italienischen Horrorfilme  gesehen habe) kam nun Suspiria dran. Dieser hatte was ich an Kritiken und Wertungen gesehen habe die höchste Punktzahl der oben genannten und tatsächlich gefiel er mir hierbei auch am besten. Dies ändert aber nichts daran, dass ich den Film insgesamt ziemlich schlecht finde. Auch wenn diese ganzen ach so tollen Stilmittel und die tolle Kameratechnik immer wieder gelobt wird, so kann ich damit nichts anfangen. Ich fand einige Szenenabfolgen und Szenenwechsel sehr holprig und ungeschickt. Dazu hat mich der immer wiederkehrende Einsatz von Farbfiltern enorm genervt. Der Regisseur mag hierfür eine Erklärung haben (keine Ahnung) aber mich nervte es. So habe ich für mich keinen Sinn darin gesehen, warum ein normal beleuchteter Raum auf einmal komplett grün präsentiert wird und beim Verlassen der Gang plötzlich gänzlich in rot gehalten wird. Ich selbst fand es unpassend. Zwar irgendwie kreativ, aber dennoch nichts für mich. Auch die Kulissen fand ich geradezu lächerlich. Auch hier mag sich Argento etwas dabei gedacht haben. Aber für mich wirkt die Tanzschule und auch das zu Beginn gezeigte Hotel/Wohnhaus (weiß ich gar nicht genau) absolut lächerlich und wie aus einem Schultheaterstück entsprungen. Fragliche Architektur, bizarre Einrichtung und Wandfarbe/Tapeten, alles sieht irgendwie nach Pappe und Holz aus. Sorry aber das kann ich nicht ernst nehmen...vlt ging es Argento ja auch darum. Auch das wie in anderen seiner Filme stellenweise Overacting fand ich geradezu lächerlich und unpassend. So zum Beispiel die Szene mit dem Pianisten und dieser Tanzschulen-Lehrerin?. Das Schauspiel hierbei war einfach nur lächerlich und erzeugte nur Kopfschütteln. Ansonsten ist die Handlung natürlich wieder von Unlogik geprägt und das Ende (wie auch schon bei den anderen Mütter-Teilen) finde ich ebenfalls bescheuert. Für Leute denen der gewaltgrad wichtig ist sei folgendes gesagt. Der Gewaltgrad, der ja bei den Argentos immer wieder besondere Erwähnung in Kritiken findet, ist auch für die Zeit nicht unbedingt das Maß aller Dinge. So fand ich im Bezug auf die angebliche Härte keinen der oben genannten Teile sonderlich weltbewegend, sondern sie ist er nicht erwähnenswert. Da werden andere Filme ihrem Ruf weit besser gerecht. Spannung kommt wenig auf, aber immerhin kam es hin und wieder zu Spannung. Die kam bei mir im Bezug auf die "großen"  italienischen Filme allgemein eher selten auf. Absolut positiv und definitiv erwähnenswert fällt (mal wieder) die musikalische Untermalung von Goblin auf. Der Soundtrack ist absolut klasse und hat einige sehr geile, mitreissende Stücke im Gepäck. Von mir kriegt der Film immerhin 5,5 Punkte, womit er einer der von mir best bewertesteten italiensichen Horrorfilme sein dürfe , auch wenn ich vereinzelt tatsächlich schon deutlich höhere Wertungen vergeben habe. Meine Partnerin empfand ihn im direkten Vergleich zu Phenomena und Deep Red als schwach und vergibt lediglich 3,5 Punkte.

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