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Zum Kinostart von "A Beautiful Day" – Die 10 besten Filme mit Joaquin Phoenix

Lange mussten wir warten, doch am 26. April ist es endlich soweit: Der neue Film von Lynne Ramsay, A Beautiful Day (aka You Were Never Really Here), startet in den deutschen Kinos und konnte sich bereits im Vorfeld an einem beinahe ausschließlich überschwänglichen Presse-Echo erfreuen (auch unsere Kritik lobte den Film in denhöchsten Tönen!). Dass sich Ramsay den wohl größten Darsteller unserer Zeit, Joaquin Phoenix, für die Hauptrolle sichern konnte, feuert die Vorfreude natürlich noch ein Stück weiter an. Anlass genug, die 10 besten Filme dieses begnadeten Massen, quasi als Vorbereitung und Ergänzung, hier zu präsentieren.

Diesist eine Liste von Souli.


10
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Army Go Home!

Schwarzhumorige Satire über eine Kompanie GIs, die ihr Leben während des Ende desKalten Krieges in einer Kaserne in Deutschland fristen. Anstatt gegen den Russen in den Kampf zu ziehen, ringen die Soldaten mit der Langeweile und sorgen durch die Eigenproduktion von Heroin für den entsprechenden Nebenverdienst. Mit dem aufstrebenden Joaquin Phoenix ideal in der Hauptrolle besitzt, rechnet "Army Go Home" als bizarre, ätzend-ehrliche Abrechnung mit einem Amerika ab, dass sich vor allem darin versteht, nichts zu tun.

9
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Walk the Line

Johnny Cash versucht den wachsenden Erfolg mit erhöhtem Drogenkonsum zu kompensieren und driftet immer weiter in den Bereich der Selbstzerstörung. Er hat keine Zeit für seine Frau, keine Zeit für die Erziehung seiner Kinder und die Ehe zerbricht aufgrund einer neuen Liebe, die ihn letzten Endes vor dem katastrophalen Sturz rettet. Durch die Stadien der Schüchternheit bis zur gestandenen Reife zieht „Walk the Line“ uns streckenweise unheimlich fesselnd in das Geschehen, auch wenn die Faszination Cashs für die Musik nie wirklich angesprochen wird. Letztlich bekommen wir einen toll gespielten Film über den Man in Black serviert, der über die Fehler, die Gefühle und die Entwicklung dieses Mannes spricht.

8
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Irrational Man

Herrlich .Woody Allen voll und ganz im Spätwerkmodus. Der kann ja auch gar nicht mehr anders: Alles, was seit Vicky Cristina Barcelona kam,  kann man ja schon als sequentielles Erzählen verbuchen. Sehr gediegen, sehr ironisch, aber dann doch immer noch so feingeistig und charmant, dass die Spuckefäden sich nicht im Mundwinkel verknoten, manchma lsogar hinten raus mit mächtig Dampf auf dem Kessel, gerade in Bezug auf den für Allen eigentlich charakteristischen Pessimismus respektive Zynismus. "Irrational Man" ist auch wieder ein böser Film. Weil er nicht nur den Zuschauer unter falschen Erwartungen in seine Geschichte lockt, er macht ihn auch, nachdem sich reichhaltig über Philosophie und verbale Masturbation lustig gemacht wurde -Hitchcock lässt grüßen - zum Mittäter.

7
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I'm Still Here

Casey Affleck und Joaquin Phoenix haben mit "I´m Still Here"sicherlich den kühnsten Coup der jüngeren Filmgeschichte hingelegt, wenn es darum geht, Realität und Fiktion miteinander zu verschmelzen. Auch wenn das gesamte Unterfangen im Nachhinein als inszenierte Mockumentary offen gelegt wurde, war die öffentliche Täuschung trotz vereinzelter Skeptiker und vermehrter "Hoax!"-Ruferein Volltreffer. Das Schöne an diesem Film ist, dass er einfach da ist und jeder mit ihm anfangen darf, was er will. Die schonungslos dokumentierte Chronologie eines tief fallenden Künstlers eignet sich für viele Betrachtungsweisen. Ob als Satire auf das Existenzen zerstörende Showgeschäft von Hollywood, geglückte Medienschelte, amüsantes bis tieftrauriges Porträt eines Nervenzusammenbruchs oder teilweise Verarbeitung einer teilweise realen Sinnkrise.

6
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Helden der Nacht - We Own the Night

Man verhebt sich nicht in der Formulierung, wenn man James Grays "Heldender Nacht" als modernen Klassiker bezeichnet. Die Geschichte zweier Brüder, die unter dem Druck einer Polizistenfamilie leiden, ist nicht nur eine sorgfältig inszenierte Hommage an den Genre-Film der 1970er und 1980er Jahre. "Helden der Nacht" ist eintiefschürfendes, zwischenmenschliches Drama, brillant gespielt und nicht minder pointiert erzählt.

5
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Inherent Vice - Natürliche Mängel

Es geht um das Nichts, es geht um das Alles, es geht um das Dazwischen und das Drumherum, um das Imitierte, Rekonstruierte und Persiflierte. Darum, wie die Dinge im Kern nun mal funktionieren und darum, wie sied en Geist aufgeben. „Was für Dinge?“, wird man sich da sicherlich fragen, „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ aber bleibt so subversiv, so kryptisch, so exzentrisch, um zu entgegnen: Jene Dinge eben. Oder jene Dinge eben nicht. Den Anspruch, Klassenprimus zu werden, muss sich Universalgenie Paul Thomas Anderson schon lange nicht mehr stellen, seine Themenwahl bleibt unberechenbar, die Resultate niemals unter einem betörenden Sinnesrausch. Und genau das ist auch „Inherent Vice – Natürliche Mängel“: Betörend.

4
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Gladiator

Ridley Scott ist es gelungen, den Sandalenfilm der 1960er Jahre in die heute Zeit zu transferieren: „Gladiator“ nämlich ist ein Epos, bei demman durch seine inszenatorische Opulenz gerne mal ins Staunen geraten darf. Da beweist Ridley Scott auch, dass er ein absoluter Meister derAudiovisualität ist. Dass der Film dramaturgisch nicht sonderlich sinnstiftend über die Leinwand berstet, versteht sich von allein, manipulativ ist „Gladiator“ in seinem Rape-n-Revenge-Gebaren definitiv, aber dem entgegen stehen mit Russell Crowe und JoaquinPhoenix zwei Darsteller, die sich mal wieder auf Topniveau präsentieren. Überaus sehenswert.

3
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Two Lovers

Ohne aufgesetzte Emotionen und rührseligen Einheitsbrei erzählt „Two Lovers“ eine sehr bittere wie aufrichtige Geschichte, die einige wichtige Grundsatzfragen über Familie, die eigene Identität und ganz besonders natürlich die Liebe an sich stellt und diese ganz klar beantwortet, ohne als aufdringlicher Besserwisser mit seiner Weisheit zu nerven. Hervorragend gespielt, zurückgenommen und trotzdem mit viel Eleganz inszeniert, ganz ehrlich und empathisch im Umgang mit seinen Figuren. Ein ganz toller Film, der einen gerührt, nachdenklich und sogar ein Stück weit erschüttert zurücklässt.

2
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Her

„Her“, dieses unfassbar sensitive Erlebnis, dieser visionäre, optisch bezirzend entrückte und doch ganz und gar im Hier und Jetzt angekommene Geniestreich, verdeutlicht das auf eine so wunderschöne und gleichermaßen reflektiert-inspirierende Weise, wie man sie in dieser durch und durch menschlich-intimen Einfühlsamkeit lange nicht mehr erlebt hat. Müsste man „Her“ mit einem Wort beschreiben, dann würde man „Echt“ wählen, denn nichts anderes ist „Her“. Jede Träne schmeckt salzig, jedes Lachen steckt an, jeder Schmerz erinnert an die eigenen Erfahrungen. Poesie.

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The Master

Ein in allen Belangen herausragendes Stück Kino: Kinematographisch einnehmend, schauspielerisch hypnotisierend und tiefenpsychologisch äußerst fordernd. „The Master“ ist ein Brocken von Film, der, wenn man ihm nur einmal nicht mit der entsprechenden Aufmerksamkeit begegnet, gnadenlos über den Zuschauer hinwegrollt. Wer sich abe rauf Paul Thomas Anderson und seine vielschichtigen Gedankengänge einlässt, der erlebt eines der reichsten Meisterwerke der jüngeren Filmgeschichte.

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