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Inhalt

Die 17-jährige Clare Shannon und ihre Freundinnen Meredith und June haben es nicht leicht an der Highschool. Clares Vater schenkt ihr eines Tages eine alte Spieluhr mit einer Inschrift, die besagt, dass dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Clare hat nichts zu verlieren und spricht ihren ersten Wunsch aus. Zu ihrer Überraschung erfüllt er sich! Kurze Zeit später besitzt sie alles, was sie sich jemals erhofft hat: Geld, Ansehen und ihren Traumprinzen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch dann sterben die Menschen, die ihr am nächsten stehen, auf grausame Art und Weise. Clare hat Blut an ihren Händen und muss die Spieluhr loswerden, bevor sie selbst und alle, die sie liebt, den ultimativen Preis zahlen müssen.
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Kritik

Das Wünsche nicht immer so in Erfüllung gehen wie man es gewollt hat, ist im Filmgeschäft, insbesondere im Horrorgenre, nichts Neues mehr. Spätestens nach Wes Craven’s Wishmaster, welcher von Robert Kurtzman inszeniert wurde, wissen wir: Pass auf was du dir wünscht. Und genau diese Thematik wird auch in dem neuen Film von Annabelle-Regisseur John R. Leonetti, Wish Upon, aufgegriffen. Eine geheimnisvolle Holzschatulle erfühlt dem Besitzer Wünsche, jedoch nicht ohne einen Blutzoll einzufordern. Wirklich neu ist die Idee nun nicht, bietet aber genug Stoff für eine gelungene Neuinterpretation, sofern man es richtig macht. 

Genau hier liegt der Knackpunkt: Wish Upon macht wenig bis gar nichts richtig. Das Drehbuch ist nicht nur vorhersehbar, sondern bietet auch keinerlei neue Aspekte. Drehbuchautorin Barbara Marshall verzichtet völlig auf frische, gar neue Ideen und erstellt, anhand von bekannten Genrevertretern, ein Drehbuch, wie es langweiliger und austauschbarer nicht sein könnte. Schon ab der ersten Minute weiß der Zuschauer wo die Reise für jede einzelne Person hingehen wird. Dementsprechend langweilig dümpelt der Film so vor sich hin. Überraschungen oder interessante Wendungen sucht man vergebens. Passend zum Drehbuch sind zudem auch die Figuren austauschbar und ein Klischee ihrer Selbst.  Untermauert wird dies noch von hölzernen und meist sinnfreien Dialogen, welche eine unfreiwillige Komik entstehen lassen. Und spätestens bei den Handlungen der Charaktere, kann man dann Wish Upon zu keiner Zeit mehr ernst nehmen. Zwischenzeitlich muss man sich sogar allen Ernstes fragen, ob das Gesehene wirklich so beabsichtigt war oder als Art Unfall beschrieben werden kann. Nicht nur einmal will man sich peinlich berührt vom Bildschirm abwenden.

So bleibt schlussendlich nur noch die Hoffnung, dass wenigstens die Sterbesequenzen der Blutzoll-Opfer einigermaßen gelungen sind. Schnell merkt man, dass Final Destination hier Modell stand. Die Todesarten sind eher „zufälliger“ Natur und werden stellenweise lange und akribisch vom „Schicksal“ vorbereitet. Was bei Final Destination, zumindest in den ersten Teilen, wunderbar funktionierte, will hier einfach nicht klappen. Zum einen liegt es daran, dass der Zuschauer die Opfer gar nicht wirklich kennt - sie tauchen bestenfalls für wenige Augenblicke im Film auf und haben nur am Rande etwas mit der Hauptfigur zu tun und somit ist dem Zuschauer ihr Schicksal relativ egal. Zum anderen werden einfach keine wirklichen Schauwerte geboten. Die Tode sind langweilig, altbekannt und, ähnlich wie bei dem Drehbuch, vorhersehbar. Ebenso stört es in dem Fall, dass auf blutige oder ekelige Effekte komplett verzichtet wurde. Viele Tode passieren im Off und geben dem langweiligen Streifen keinen wirklichen Mehrwert. Was bleibt sind daher zwei bis drei passable und halbwegs spannende Szenen, welche aber nur Genre-Neulinge etwas erschrecken könnten. Für alle anderen ist der Film gänzlich uninteressant.

Fazit

"Wish Upon" ist nicht wirklich innovativ, kreativ, blutig, gruselig oder interessant. Ferner kann man ihn als absolut austauschbare Genrekost bezeichnen, welche definitiv auf ein sehr junges Publikum zugeschnitten ist. Schlussendlich nur was für absolute Genre-Neulinge.

Autor: Christian Kühnemann

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