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Rund 30 Jahre vor den Ereignissen des ersten Star Wars-Films nimmt die Legende ihren Anfang. Im Mittelpunkt steht der Sklavenjunge Anakin Skywalker, ein Kind mit außergewöhlichen Kräften. Als Anakin sich auf seine schicksalhafte Reise macht, weiß er nicht, daß ihm eine dunkle Zukunft als Darth Vader bevorsteht. Obi-Wan Kenobi, legendärer Jedi-Ritter der ersten Star Wars Trilogie, tritt als entschlossener Schüler des Jedi-Meisters Qui-Gon Jinn auf. Ihr Gegenspieler ist Palpatine, der ehrgeizige Senator der Republik, besser bekannt als der teuflische Imperator. Es ist die Zeit, als Jedi-Ritter machtvolle Friedenshüter einer umkämpften Galaxis sind und eine junge Königin mit aller Kraft für das Wohl ihres Volkes eintritt. Eine Zeit, überschattet von einer dunklen Macht, die nur auf den richtigen Moment wartet, um vernichtend zuzuschlagen...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Dort, wo der Fankult in all seinen extremen Ausformungen keucht und fleucht, ist zu gleichen Teilen der Purismus ein so gehegtes wie gepflegtes Verhaltensmerkmal. „Star Wars“, die allmächtige Mutter des auf der Kraft der Kinematographie basierenden Fantums, ein imposantes Schlachtschiff von kultisch verehrter Trademark, hat über all die Jahre, seit George Lucas' Franchise-Urknall mit „Krieg der Sterne“ im Jahre 1977, bewiesen: Mit Menschen, die einer einhelligen Sehnsucht hinterher eifern, ist wahrlich nicht zu spaßen. Gerade dann nicht, wenn ihre Liebe zur Materie bereits pathologische Ausmaße angenommen hat – und die gehen ja bekanntlich weit über die flauschige Darth-Vader-Bettwäsche zum 13. Geburtstag hinaus. Nun aber mal ganz davon abgesehen, was nun gesellschaftlich akzeptiert ist und was gemeinhin als krankhaft verschrien wird, gibt es auf der Welt „Star Wars“-Fanatiker – und zwar in absurder Millionen-Dimension -, die es nicht gestatten, dass ihrem wie der eigene Nachwuchs betüddelten Liebling ein Härchen gekrümmt wird.

Welche Erwartungen da auf einem Filmemacher lasten müssen, der nun, als eigentlicher Urheber des Kults und einstig noch zum illuminierten Messias hochgejazzt, stärker denn je auf den Prüfstand gestellt wird, hat George Lucas 1999 erfahren. 16 lange Jahre nach dem spektakulären Trilogie-Abschluss „Rückkehr der Jedi-Ritter“ machte sich „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ in den Lichtspielhäusern breit. Es war die heiß ersehente Initiation eines Prequel-Dreiteilers, die Welt stand Kopf, die Fanschar ging auf die Barrikaden, das Leben war nicht mehr das alte: Die Geschichte, wie Anakin Skywalker, Vater von Luke und Lea, zu Darth Vader wurde, versprach Großes; eine griechische Tragödie im Space-Opera-Ambiente, mit Effekte aus dem Hochleistungsrechner, so pompös wie die überbordende Tragik im Kern der Mythologie. „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ allerdings hat sie offenkundig nicht internalisiert, die Tugenden der ikonischen Serie und verkommt zu einer schmerzhaft anonymen Denkmalschändung des urwüchsigen „Star Wars“-Geists.

„Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ richtet sich zweifelsohne an eine jüngere Zielgruppe und versucht mit grellen Farben und einem zeitweise enervierend infantilen Humor, einen NOCH breiteren Andrang von außen zu erzwingen, als ihn „Star Wars“ bis dahin ohnehin schon erfahren hat. Ohne Zweifel, die Rechnung ging auf, „Star Wars“ gehört seitdem erst recht in jedes Kinderzimmer, allerdings hat George Lucas jedwedes erzählerisches Geschick eingebüßt, zu eng geschnallt schienen die Daumenschrauben der marktwirtschaftlichen Bedrängnis. In „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ jedenfalls dreht sich alles um die Besteuerung von Handlungsrouten und das politische Geflecht, welches sich das Drehbuch mit aller Macht aufzwingt, ist so undurchsichtig und verworren, dass es sogar dem erwachsenen Zuschauer Schwierigkeiten bereitet, dem konfusen Geseier akkurat Folge zu leisten: Hier die Handelsföderation, dort die Republik, irgendwo bahnt sich ein Komplott an und mittendrin darf sich ein Gungan namens Jar Jar Binks den geballten Hass der originalen „Star Wars“-Sympathisanten sichern.

„Krieg der Sterne“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ beherrschten eine Sache in eskapistischer Vollendung: Die haptische Kreation von originären Bildwelten. Wenn man sich diese Filme zu Gemüte geführt hat, wurde man von der erste Sekunde in dieses phantastische Universum gesogen und konnte bei all der Liebe zum magischen Detail nach dem Abspann nur beschwerlich den Weg zurück in die Realität finden. „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ hingegen ist ein synthetisches Kommerzprodukt, der Überdruss an CGI-Effekten nimmt den Sets auf Dauer die Plastizität, man darf nur noch zusehen, aber nicht mehr in das Geschehen eindringen, mitfühlen, alles um sich herum für zwei Stunden vergessen. Es ist maximal John Williams arrivierte wie gnadenlos stimmungsvolle Komposition, die ein Stück weit in nostalgische Wallung geraten lässt, doch mit der genuinen Leidenschaft, die „Star Wars“ einmal ausgezeichnete, hat „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ nichts mehr gemein.

Fazit

Nein, von „Star Wars“, wie man es durch „Krieg der Sterne“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ kennen und lieben gelernt hat, ist „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ Lichtjahre entfernt. Stimmungstechnisch versandet das erste Prequel-Abenteuer in synthetischen Effekten, die den magischen Geist der Originale kaum noch erahnen lässt und schießt sich alsbald durch eine unübersichtlich entblätterte Handlung selbst ins Aus. Ein leerer Film, eine Beleidigung für ein Franchise, welches so vielen Menschen so viel Freude gebracht hat.

Autor: Pascal Reis

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