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Ein Nachtclubbesitzer Chris gerät in finanzielle Schwierigkeiten und braucht dringend Geld. Aus diesem Grund lässt er sich auf eine verrückte Wette ein, die weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen wird. Er wettet, dass David Hasselhoff als nächster Prominenter das Zeitliche segnen wird. Um sicherzustellen, dass er am Ende auch wirklich gewinnt und damit seine finanziellen Sorgen bereinigen kann, setzt er einen Auftragskiller auf „The Hoff“ an. Und als wenn das nicht schon genug wäre, trachten plötzlich auch einige Gangster Hasselhoff nach dem Leben, denn auch sie sind auf das schnelle Geld aus...

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Kritik

Ist es genial oder traurig, wie sich seit einigen Jahren in der Öffentlichkeit darstellt. Für die einen ist der ewige Knight Rider, Rettungsschwimmer und Mauereinreißer schlicht und ergreifend Kult, für andere ist The Hoff nur früherer TV-Star, der sich darum bemüht nicht aus den Erinnerungen der Zuschauer zu entschwinden.

Zu seinem Glück gibt es genug Hasselhoff-Anhänger, die ihn immer wieder – wenn auch nur kurz – eine Bühne mit passendem Spotlight bieten. Etwa wenn alte Serien rebootet werden, er als Personalisierung einer vergangen Zeit herhalten muss (wie z.B. in Guardians of the Galaxy Vol. 2), oder jemand sich über ihn lustig machen will, was Hasselhoff stets dazu nutzt mit selbstironischem Gepose mit-, bzw. dagegen zu halten. In Killing Hasselhoff ist es (mal wieder) letzteres. Doch was als Gastauftritt, etwa in Voll auf die Nüsse oder Piranha 2, teilweise ganz hervorragend funktioniert, erweist sich auf Spielfilmlänge ausgewalzt, als meist nur geringfügig spaßige Angelegenheit.

Wobei gesagt werden muss, dass es recht lange dauert, bis The Hoff überhaupt wirklich in Erscheinung tritt. Die erste halbe Stunde der Komödie wird mit Exposition vertrödelt, die immer wieder angereichert wird von (wahrscheinlich) improvisierten Comedy-Dialogen. Das verwundert nicht, steht ein Großteil der Besetzung doch eigentlich öfters auf einer Comedybühne, statt vor einer Kamera. Dort können Jim Jeffries oder Rhys Darby deutlich mehr glänzen.

Im Grunde ist Killing Hasselhoff nur eine Aneinanderreihung von Gastauftritten, wenig komischen Aufeinandertreffen von verschiedenen Figuren und natürlich der ironischen Verballhornung des Mythos Hasselhoff. Der wird hier als überheblicher, egoistischer und nicht sonderlich intelligenter Protzprinz porträtiert. Wenn es ihm Freude bereitet, bitte sehr. Ärgerlich ist hingegen wie seine Fans dargestellt werden. Die verkommen hier zu einer Ansammlung von Freaks. Wenn Tod Browning einen Film über die Verehrer von Hasselhoff gedreht hätte, das Ergebnis käme Killing Hasselhoff wohl sehr nahe. Lustig ist das nicht, durchdacht schon gar nicht. Zumindest dauert die Komödie mit gerade einmal 81 Minuten nicht lange und hat man erst einmal den ersten Akt hinter sich gebracht, eilt die Handlung mit einem guten Tempo voran.

Fazit

In kleinen Dosen macht Hasselhoff durchaus Freude. Wenn er aber sein selbstironisches Vergesst-mich-nicht-Getue auf einen ganzen Spielfilm ausweitet, ist das weder komisch, noch originell, sondern in erster Linie einfach nur einfältig und fade. Wer "Killing Hasselhoff" wirklich etwas abgewinnen kann, der glaubt wahrscheinlich auch, dass sein Star wirklich die Berliner Mauer einriss, ein Superauto fährt und in Malibu in die Wellen springt, wenn jemand zu ertrinken droht.

Autor: Sebastian Groß

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