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Inhalt

Im Königreich kennt jeder die alte Legende vom Krieg der Menschen gegen die Riesen: Um Gott zu treffen, pflanzten Mönche eine himmelhohe Bohnenranke und kletterten hinauf. Doch statt ihrem Schöpfer, traten die Gläubigen unverhofft gefährlichen Riesen gegenüber und brachten Unheil über genau das Königreich, in welchem der junge Jack Jahrhunderte später mit den Sagen über die Ranke und das Reich der Riesen aufwächst. Als sich die Geschichte nun zu wiederholen droht, steckt Jack natürlich mitten im Abenteuer.

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Kritik

„Jack and the Giants“ ist ein Märchen. Keine Abwandlung der alten Vorlagen in einem anderen Genre oder für eine andere Alters- beziehungsweise Zielgruppe. Trotz kleiner Gefechte und großer Schlacht nicht zu düster, trotz Slapstick und bunten Designs kein Kinderfilm. Ein Märchen eben. Bereits für diese simple Klassifizierung darf sich Bryan Singer gratulieren lassen. Immerhin hat er es trotz eines unverschämt hohen Budgets (jenseits der 150 Millionen Dollar) geschafft, seinen Film von vielen Mainstreamtrends zu distanzieren (Stichwort „Epic“) und einen geradlinigen augenzwinkernden Familienspaß zu inszenieren. Gestandene Schauspieler wie Ewan McGregor, Stanley Tucci oder Ian McShane scheinen sich in ihren stereotypen Kostümen bei simplen Dialogen und ein bisschen Quatsch zu amüsieren, während Senkrechtstarter Nicholas Hoult im mittelalterlichen H&M – Outfit und gestriegelten Haaren schelmisch dreinblickend der holden Prinzessin hinterherhetzt. Das Ensemble gibt sich unkompliziert, selbstironisch und – kurioserweise – angenehm oberflächig.

Große dramaturgische Wendungen und Figurentiefe werden nach circa zehn Minuten selbstbewusst über Bord geworfen, da sich Singer lieber auf die Schauwerte seiner Bohnenranke und das Proletentum der per Motion-Capturing zum Leben erweckten Riesen konzentriert. Sobald die sehr gut animierten und stets imposant in Szene gesetzten  Riesen die Bühne betreten, brennt (am Ende auch wortwörtlich) der Baum und „Jack and the Giants“ steigert sich in einen fantasievollen CGI-Bombast. Die Megaranke kippt in einer brachialen Sequenz in himmelblauen Tag, dutzende Giganten belagern die Zuflucht der verängstigten Menschen und Jack legt sich natürlich mit dem zweiköpfigen Obermotz an. Atempausen bleiben aus, große Gefühle und düstere Bedrohungen allerdings auch. Mit dem märchenhaften Stil wird sich allerdings nicht jeder Zuschauer anfreunden können, zumal der Originaltitel „Jack the Giant Slayer“ etwas anderes verspricht als einen Helden, der die Ungetüme unter anderem mit einem Bienenstock besiegt.

Fazit

„Was Spaß macht, kommt in den Film“ - scheint das Motto der heiteren Adaption zu sein. Ewan McGregor landet samt Teigmantel und schweinischen Gleichgesinnten im Ofen, Jacks Katze kommentiert mit naiven Blicken die ersten Liebesbemühungen ihres Herrchens und die Riesen trampeln fröhlich auf ihren Opfern herum. Der durch die „X-Men“ - Reihe bekannte Regisseur geht mit seinem klassischen Popcorn-Kino ein hohes Risiko ein und sollte damit eigentlich weitere Sympathien gewinnen – unter der Vorraussetzung, dass sich das Publikum in Zeiten zutiefst ambivalenter Helden noch auf ein konventionelles Märchen einlassen möchte.

Autor: d kr

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