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In den 50ern: Sandy (Olivia Newton-John) und Danny (John Travolta) - das ist eine wunderschöne Urlaubsliebe. Doch die Ferienzeit geht zu Ende und die beiden müssen sich schweren Herzens trennen. Doch dann hat Sandy Glück und sie gerät genau an Dannys High School. Doch in der Schule lernt sie einen anderen Danny kennen - nämlich als den Anführer der T-Birds, der niemals nur ein Mädchen lieben könnte. Enttäuscht schließt sich Sandy einer Mädchengruppe, den Pink Ladies an, doch auch hier kommt ihr prüdes Sandra-Dee-Image nicht an. Es ist Zeit für eine Veränderung und es ist Zeit, Danny zu zeigen, was ihm entgeht.
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Kritik

Geht es um klassische Musicals, so denkt man an Genre-Legenden wie Gene Kelly, Donald O’Connor, Fred Astaire und Ginger Rogers oder gar ans Rat Pack. Adrett gekleidete Ladys und Gentlemen, die mit ihren Goldkehlchen und grazilen Tänzen mehrere Jahrzehnte auf der großen Leinwand begeisterten. Doch irgendwann findet jede Ära ein Ende. Die glatten Anzüge und bildschönen Kleider wurden durch Lederjacken und Röcke ersetzt. Statt vornehmen Strahlemann trällerten nun rebellische junge Leute die neuen Songs in Musicals. Jailhouse Rock  - Rhythmus hinter Gittern und West Side Story machten es schon früh vor, aber welcher Film dieses neue Bild eines Musicals erneut verfestigte und sich einen Kultstatus eroberte ist der auf einem Theatermusical basierenden Spielfilm namens Grease.

Eine Romanze zwischen einem machohaften Rebellen und einer besonnenen, jungen Dame, angesiedelt im Alltag eines High-School-Schülers. Schon 1978 – dem Erscheinungsjahr von Grease – galt diese Story nicht als revolutionär, sondern erinnert viel mehr an eine Blaupause für Teenie-Flicks oder Coming of Age-Movies. Storytechnisch hat Randal Kleisers (Die blaue Lagune) Regie-Debüt für die große Leinwand wenig zu bieten. Zwar ist der Streifen durchweg mit kleinen Momenten gespickt, die die Probleme, die nahezu jeder aus seiner ersten großen Liebe kennt, schön aufgreift und eben jene Ängste als unerfahrener, junger Mensch kennt, doch werden diese sehr überzeichnet dargestellt, sodass sie aus heutiger Sicht oftmals einfach nur lächerlich erscheinen. 

Allgemein hat Grease das große Problem, dass der Streifen als Produkt seiner Zeit gesehen werden muss, da etliche Szenen ihren womöglich einstigen Glanz verloren haben und nun sehr primitiv wirken. Allerdings schaffen es die Songs des Musicals diese Mankos einigermaßen zu kompensieren. Vom romantischen Song „Summer Nights“, der mit einer toll eingesetzten Parallelmontage besser funktioniert als die meisten Musikvideos jener Zeit, über Klassiker wie „Blue Moon“ oder „Hound Dog“ bis hin zum ikonischen „You`re the One That I Want.“ Klar, der Kitsch steht dabei immer hinter der nächsten Ecke, aber dennoch schafft es Grease ein paar stimmige Gesangs- und Tanzeinlagen auf die Leinwand zu pfeffern, die Fans von stimmigen Melodien mitreißen und die Gefahr für den nächsten Ohrwurm aufkommen lässt. 

Und gerade John Travolta (Im Körper des Feindes) als Danny Zuko und Olivia Newton-John (Zwei vom gleichen Schlag) als Sandy Olsson passen hervorragend in die leicht gezeichneten Rollen des jungen Liebespärchens. Sowohl Travolta, bei dem man die mit Pomade geflutete Frisur im Gegensatz zu seinen Rollen in jüngster Vergangenheit wenigstens noch für sein echtes Haar halten kann, als auch Newton-John spielen sanftmütig und mit Leidenschaft, singen und tanzen sich die Seele aus dem Leib, haben Spaß dabei und das sieht man ihnen auch an. Trotz plakativem Drehbuch schaffen es die beiden dennoch einiges aus ihren Figuren rauszuholen, was dem Film ohne diese Leistung vermutlich das Genick brechen würde.

Fazit

Man schaut sich "Grease" an und fragt sich wie dieser doch sehr primitiv geschusterte Streifen solch einen Kultstatus erlangen konnte. Dann ruft man sich die peppigen Gesangs- und Tanzszenen in Erinnerung und kann es halbwegs nachvollziehen. Außer diesen und einem sehenswerten Darsteller-Duo  hat "Grease" aber ansonsten nicht viel zu bieten. 

Autor: Oliver Koch

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