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Inhalt

8 Menschen überleben knapp eine katasrophale Autobahn-Karambolage. Die Vorahnung einer jungen Frau beschützt sie vor grausamen Ende. Doch die Rechnung haben die 8 ohne den Tod gemacht und dafür müssen sie sehr schmerzhaft bezahlen. Denn zweimal entkommt ihm keiner... Final Destination 2 ist die mörderisch spannende Fortsetzung zu dem erfolgreichen Kino-Hit Gut bestückt mit scharfen Spezialeffekten, ekligem Splatter und vielen Schocksequenzen, um den Herzschlag auf Hochtouren zu bringen. Bitte Anschnallen für eine schaurige Horror-Fahrt - es könnte allerdings die letzte sein.

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Kritik

Im Jahr 2000 brachte "James Wong" mit „Final Destination“ frischen Wind ins „Teenie-Slasher-Genre“. Nach dem Erfolg des ersten Teils (immerhin weltweit über 112 Millionen Dollar) war eine Fortsetzung fast unvermeidbar. 2003 nahm „David R. Ellis“ („Snakes on a Plane“) das Steuer in die Hand und drehte die direkte Fortsetzung „Final Destination 2“.

Frei nach dem Motto: „Eine Fortsetzung muss größer sein als seine Vorgänger“ versucht „Final Destination 2“ seinen Vorgänger in allem zu übertrumpfen und hat dabei mal mehr mal weniger Erfolg. Beginnen wir mit der Anfangssequenz. Hier wurde nach dem  "Flugzeugabsturz" aus Teil 1 die Szenerie  "Autounfall auf einem Highway" verarbeitet. Diese ist um einiges kraftvoller und größer als der Absturz. Nicht umsonst bekommen einige ein komisches Gefühl, wenn Sie im Auto an einem Holztransporter vorbei fahren. Zusätzlich wird wird schon zu Beginn der Ton des Filmes klar. Mehr Blut, krassere Splattereffekte und härtere Todessequenzen. Der Autounfall ist hier auch das absolute Highlight des Filmes.

Was folgt ist eine Kopie des ersten Teils. Eine Person (dieses mal ein Mädchen) hat eine Vorahnung, verhindert den Unfall und rennt den gesamten Film durch die Gegend, geplagt von weiteren Visionen des Ablebens der weiteren Protagonisten und versucht diese zu verhindern. Innovativ ist dies nicht. Trotzdem muss man zugeben, dass einige Verweise auf „Final Destination“ in dem Film ihren Platz finden und somit eine Verbindung zum Vorgänger aufgebaut wird.

Da schon Teil 1 keinen Preis für eine logische Story bekommen würde, kann diese Tatsache hier übersehen werden. „Final Destination 2“ versucht zu keiner Zeit, die Tatsachen irgendwie plausibel zu klären oder gar eine neue Sichtweise der Vorfälle zu entwickeln. Hauptaugenmerk wird hier wieder auf die ausgeklügelten Todesszenen gelegt. Und diese haben es in sich. Bei fast allen Toden wird der Zuschauer an der Nase rumgeführt und selten weiß man, wie nun diese Szenen ausgehen werden. Zudem sind alle weitaus brutaler als noch in Teil 1. „David R Ellis“ ist hier um einiges mutiger und die deutschen Zuschauer werden sich über eine Freigabe „Ab 16“ wundern.

Doch warum schafft es dann „Final Destination 2“ nicht, den ersten Teil zu übertrumpfen? Zumal doch fast eine identische Geschichte erzählt wird und der Blutgehalt um einiges höher ist? Laut Regel der Fortsetzungen sind hier die Weichen dafür gelegt, besser und erfolgreicher als sein Vorgänger zu werden. Es gibt 3 gravierende Gründe, warum dies hier nicht klappt:

Zum einen fehlt der Überraschungsmoment des Ganzen. 2000 war die Geschichte noch neu und innovativ. Der Zuschauer war darauf nicht vorbereitet und verfolgte mit Spannung, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Dies geschieht hier nicht. Da der Fokus eher auf den Todesszenen liegt, will der Zuschauer auch nur diese sehen. Wir warten quasi nur noch auf den nächsten „Unfall“ und die Rahmenhandlung rückt in den Hintergrund. Vermutlich ist dies auch der Grund warum es hier mehr Tote gibt. Es fehlen auch die plötzlichen sowie unvorhersehbaren Tode, welche in „Final Destination“ noch die Zuschauer verblüfften und überraschten.

Des Weiteren wird hier mehr Wert auf den Humor gelegt, was zur Thematik nicht ganz passen will. Teilweise unfreiwillig komisch versucht „Ellis“ hier und da ein paar Lacher einzubauen, welche häufig nicht wirklich zünden. So wirkt zum Beispiel der Drogenabhängige, welcher die Lacher generieren soll, eher wie ein Idiot und ist alles andere als lustig. Somit geht einiges an Stimmung des Filmes verloren. Ein ernsterer Ton wäre hier besser gewesen.

Doch der gravierendste Grund sind die Figuren. Diese sind weitestgehend unsympathisch oder total blass. Wir als Zuschauer haben keine Möglichkeit uns zum einen mit den Figuren zu identifizieren oder gar Mitleid mit diesen zu empfinden. Allein die Hauptdarstellerin ist Sympathieträgerin des Filmes. Doch auch Sie bleibt blass bis zum Ende. Auch die Auftritte von „Ali Larter“ und „Tony Todd“  aus Teil 1 ist ganz nett. Jedoch reichen diese nicht aus. Die fehlende Charaktertiefe und die Belanglosigkeit der Figuren führen zu einer bloßem Faszination an den Todesszenen. Diese sind zwar durchweg gelungen, reichen aber nicht aus um aus dem Nachfolger einen besseren Film zu machen.

Fazit

Zwar ist der Film lauter, blutiger und krasser als sein Vorgänger, aber die blassen Figuren sowie eine unkreative Geschichte schaffen es nicht, die Fortsetzung qualitativ an Teil 1 anknüpfen zu lassen. Doch dies heißt nicht, dass es sich bei „Final Destination 2“ um einen schlechten Film handelt. Fans des ersten „Final Destination“ werden auch hier ihren Spaß haben, nur eben mit ein paar Defiziten.

Autor: Christian Kühnemann

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