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Nun – da Dom und Letty ausgiebig ihre Flitterwochen genießen, sich Brian und Mia ganz ihrer kleinen Familie widmen und dem Leben auf der Überholspur abgeschworen haben, die übrigen Crewmitglieder freigesprochen sind – führen alle ein ganz normales Leben. Ihr friedliches Dasein wird jedoch schlagartig hinweggefegt, als eine mysteriöse Frau (Oscar® Preisträgerin Charlize Theron) auftaucht. Sie lockt Dom in eine zutiefst kriminelle Welt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Das grenzenlose Vertrauen seiner Crew in ihn droht zu zerbrechen – der Familie stehen Prüfungen von ungeahnten Ausmaßen bevor.

Von den Sonnenstränden Kubas über die vibrierenden Straßen New Yorks bis hin zu den arktischen Eispisten der Barentssee – die rasante Elitetruppe jagt kreuz und quer über den Planeten, um eine radikale Gegnerin zu stoppen, die weltweit Chaos und Anarchie verbreitet. Und um den Mann nach Hause zu bringen, der einst aus einem wilden Haufen verwegener Rennfahrer eine Familie schmiedete – ihre Familie.

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Kritik

Als 2001 ein Gefährliche Brandung Rip-off mit einem blond gelockten Paul Walker und einem mit Testosteron vollgepumpten Vin Diesel in die Kinos kam, hätte keiner ahnen können, welche Dimension die Fast and Furious-Reihe einmal annehmen würde. Ganze 16 Jahre später ist sie zu einem Phänomen geworden. Ein Phänomen, das mittlerweile über 3 Milliarden Dollar an den weltweiten Kinokassen eingespielt hat und mit dem kommenden achten Teil ohne Frage eine weitere Milliarde einfahren wird. Dabei war der Weg nicht immer einfach. Nach dem finanziell erfolgreichen ersten Teil, folgten zwei weniger erfolgreiche Filme, die das Franchise fast gegen die Wand gefahren hätten. Doch Regisseur Justin Lin hat spätestens mit dem fünften und bis dato besten Film der Reihe nicht nur die Kurve gekriegt, sondern dem Franchise neuen Treibstoff gegeben. 

Nach einem durchaus soliden sechsten Teil übergab Justin Lin das Steuer an Horror-Regisseur James Wan. Eine mutige Wahl, die sich aber auszahlen sollte. Nicht nur lieferte er einen tollen Sommerblockbuster ab, sondern es gelang ihm auch, den während der Dreharbeiten verstorbenen Paul Walker würdig zu verabschieden. Vom kleinen Film in der Straßenrennszene sind wir mittlerweile bei einem Multi-Millionen-Dollar-Projekt, in dem unsere Superhelden (Menschen sind sie schon lange nicht mehr) in einer Eiswüste Sibiriens vor einem U-Boot flüchten. Dabei steht natürlich zwischen all den schicken Autos, schönen Frauen und großen Action-Set-Pieces immer eins im Vordergrund: Die Familie. Doch wie macht sich die Familie ohne eines ihrer wichtigsten Mitglieder?

Fast & Furious 8 gibt von der ersten Sekunde an Gas. Die Musik, die Aufnahmen von Havanna, die Autos und natürlich die leicht bekleideten Damen suggerieren sofort, was auf uns zukommen wird. Nach einem gelungenen und – wie für die Reihe üblich – sehr übertriebenen Rennen, werden wir gleich in die Handlung des Films geschmissen. Wie in den Trailern bereits deutlich wurde, kehrt Dom seiner Familie den Rücken. Für viele eine ziemlich fragwürdige Entscheidung, zumal die Trailer im Bezug auf seine Rolle dem Film nicht gerecht werden. Das Team hinter dem Film traf damit aber eine goldrichtige Entscheidung. Sie lassen uns nämlich keine Zeit, die Dynamik zwischen Walker und Diesel zu vermissen. Als Quasi-Ersatz bekommen wir zudem noch eine unnachahmliche Bromance zwischen The Rock und Statham, die weiter von Walkers Abwesenheit ablenkt. Dabei wird letzterer aber nicht vergessen oder gar ignoriert. Warum er sich nicht einmischt, obwohl sein bester Freund sich gegen die Familie richtet, wird im Film auf eine sehr angenehme Art und Weise geklärt. Etwas weniger angenehm und fast schon zu kitschig ist hingegen der Tribut, der Walker am Ende des Films gezollt wird. Dennoch haben die Macher des Films es insgesamt gut gemeistert, sehr respektvoll ohne Walker weiterzumachen. Allerdings wird sich erst noch zeigen, wie gut das ganze funktioniert, wenn Dom wieder bei den guten mitmischt.

Was weiterhin vielen nach Sichtung der Trailer Kopfschmerzen bereitet hat, ist die Begründung für Doms Bekehrung zur dunklen Seite. Auch an dieser Stelle kann Entwarnung gegeben werden. Ähnlich wie bei der Einbindung Walkers, verfährt man nach dem Franchise üblichen Motto: Simpel aber effektiv. Seine Motivation macht nicht nur im Bezug auf seinen Charakter, sondern auch für die Handlung des Films Sinn und bietet am Ende einen schönen Payoff, in dem jeder der Charaktere noch einmal zeigen kann, was er drauf hat. Die letzte große Actionsequenz stellt hierbei wieder einmal alles vorangegangene in den Schatten. Apropos Action: Regisseur F. Gary Gray (Straight Outta Compton), der das Steuer von James Wan übernimmt, gibt im achten Teil des Franchises ordentlich Gas und scheint die Bremse dabei fast gänzlich zu ignorieren. Trotz vereinzelter ruhiger Momente, kommt der Film nie zum Stillstand. Gray wirft uns von einer Actionszene in die nächste und auch wenn er einen der entscheidenden Faustkämpfe des Films in Hollywood-Manier zu hektisch filmt, sind die großen Actionszenen allesamt gekonnt in Szene gesetzt. Dabei verleiht er dem Franchise nichts wirklich neues, schafft es aber mit einer Auffrischung des altbekannten die letzten beiden Einträge der Reihe sowohl im Humor, als auch in der Action zu toppen und den bis dato spaßigsten Blockbuster des Jahres abzuliefern. Im Kontrast zum sehr treffsicheren Humor steht ein fürs Franchise unüblich hohes Maß an Gewalt, das am ehesten als Alleinstellungsmerkmal für Grays Beitrag zur Reihe gesehen werden kann.

Für die Gewalt, viel mehr aber noch für den Humor des Films zeigen sich neben den Autoren mal wieder ein sehr gut aufgelegter Cast verantwortlich. Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Ludacris und Nathalie Emmanuel bilden das Team, das gegen Vin Diesel agieren muss. Bedingt durch die Freunschaft zwischen den einzelnen Darstellern und den Spaß, den alle beim Dreh hatten, kommt die für die Reihe typische Charakterdynamik wieder zum Tragen. Diese ist essenziell für den Witz des Films. Dabei sind vor allem die Wortgefechte zwischen The Rock und dem unfreiwilligen Helfer des Teams Statham ein absolutes Highlight. Auch die neuen im Cast fügen sich perfekt in die übertriebene Welt der Reihe ein. Charlize Theron ist als ruchlose Hackerin hassenswerter denn je, Scott Eastwood muss als rechte Hand von Kurt Russel einiges an Spott über sich ergehen lassen und Helen Mirren ist -  trotz recht wenig Screentime - als Mutter von Statham und Luke Evans wirklich einmalig. Abgerundet wird das ganze durch kleine Auftritte von bekannten Gesichtern der Reihe.

Fazit

Als neuer Mann hinterm Steuer gibt F. Gary Gray ordentlich Gas. Der mittlerweile achte Teil des Franchises bietet zwar nichts neues, verleiht dem altbekannten aber neuen Charme und überholt damit seine beiden Vorgänger.

Autor: Tobias Bangemann

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