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Inhalt

Peter Highman möchte zur Niederkunft seines ersten Kindes rechtzeitig bei seiner Frau Christine zu sein. Sehr zu seinem Leidwesen läuft ihm auf dem Weg zum Flughafen der angehende Schauspieler Ethan Tremblay über den Weg, was prompt dazu führt, dass Peter den Flieger verpasst. Als Zweckgemeinschaft sehr zum Unwillen Peters vereint machen sich die beiden mitsamt Ethans Französischer Bulldogge auf einen Roadtrip von Atlanta nach Los Angeles, damit Peter rechtzeitig zu seinem Stichtag in der Heimat ist. Unterwegs machen sie dabei nicht nur Bekanntschaft mit allerlei merkwürdigen Menschen, auch lernt Peter Ethan besser kennen als ihm lieb ist, denn Ethan zieht mit seinem Hang fürs Theatralische Peters Nerven noch weiter strapazierende Situationen förmlich an.
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Kritik

Spätestens seit dem grandios chaotischen Junggesellen-Trip nach Las Vegas, ist Regisseur Todd Phillips ein Garant für glorreiche Gag-Feuerwerke, die bis auf das äußerste die Lachmuskeln strapazieren. The Hangover war 2008 nicht nur bei Publikum und Kritikern ein voller Erfolg, sondern auch finanziell konnte die Komödie mehr als überzeugen. Mit voller Erwartung blickte daher die Fangemeinde in Richtung The Hangover 2. Bis es allerdings soweit ist, schickt Phillips mit Stichtag einen herrlichen Genre-Beitrag ins Rennen, der besonders durch das sympathische Duo aus Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis überzeugt.

Im Kern ist Stichtag ein klassischer Road-Trip quer durch die USA, der mit seinem Hauptstars Robert Downey Jr. (Sherlock Holmes) und Zach Galifianakis (The Hangover) zwei erfahrene Chaos-Darsteller besitzt. Die Mixtur stimmt und auch in Sachen Ideenreichtum kann Phillips wieder einmal überzeugen. Nach einem anfänglichen zähen Start, beginnt ein regelrechtes Knallbonbon voller irrwitziger Ideen, die die sonst recht traditionelle Geschichte angenehm vom Genreallerlei abhebt. Phillips spielt dabei mit den Erwartungen der Zuschauer, kehrt diese um und präsentiert das Ganze mit einer ordentlichen Prise trockenen Humor. Die Dichte und Abfolge der Gags stimmt dabei zum Großteil, was besonders in der Mitte für unvergessliche Momente sorgt. Dennoch schafft es Phillips nicht, wie bei The Hangover das Niveau über die kompletten 95 Minuten aufrecht zu halten. Kleinere Pausen sowie nicht ganz passende Szenen, trüben etwas den sonst so grandiosen Spaß.

In einer eleganten Hochglanzoptik präsentiert, weißt die Geschichte besonders im Hinblick auf Hauptdarsteller Robert Downey Jr. einige interessante Aspekte auf. Als humorloser Spießer eingeführt, wandelt sich Peter Highman langsam in einen abgedrehten Hippie, der auch mit Drogen oder Gesetzesübergriffen kein Problem hat. Besonders durch Downeys Vergangenheit, scheint dies wie eine Abrechnung mit einer längst vergangenen Zeit zu sein. Dennoch ist die Wandlung vom aufrechten Bürger zum unverwechselbaren Chaot zu leicht, was besonders zum Schluss wenig nachvollziehbar wirkt. Antrieb für den Prozess der Wandlung ist hierbei Ethan Tremblay, der gekonnt von Publikumsliebling Zach Galifianakis gespielt wird. Scheinbar verloren, entscheidet sich Tremblay nach Hollywood zu fahren, um dort eine große Karriere zu machen. Sein Vorbild: Die Serie Two and a half Men, was schon allein für sich genommen eine sehr gewiefte wie provokante Idee ist. Auf der einen Seite der cholerische Architekt Highman, auf der anderen der notorische Berufskiffer und Querkopf Tremblay. Im Laufe der Handlung raufen sich dann beide zusammen, erleben wahnwitzige Abenteuer, nur um dann schlussendlich rechtzeitig bei der Geburt sein zu können. Alleine hieraus lässt sich schon Regisseur Todd Phillips erkennen. Aber auch an vielen anderen stellen, ist der unverwechselbare Look sowie der typische Hau Drauf Humor von ihm unverwechselbar. Was an Absurditäten im Laufe der Geschichte präsentiert wird, lässt sich nur noch durch die gekonnt inszeniert Fahrt übertreffen. Die Impressionen die Regisseur Phillips dem Zuschauer offenbart, zeigen malerische Landschaften, die Lust auf ein Abenteuer machen. Große weite Prärien, lange leergefegte Straßenzüge sowie ein pompöser Grand Canyon, sind dabei nur einige Highlights.

Das Stichtag trotz der strengen Linearität und teils Vorhersehbarkeit der Handlung so wunderbar funktioniert, liegt zum Großteil an dem grandiosen Duo aus Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis. Downey spielt seine Rolle gewohnt gekonnt, mit einer unglaublichen Darstellung im Bereich der Mimik und Gestik. Mal verwirrt, dann wieder sauer oder vollkommen bekifft, der stetige Wandel ist für den Iron Man und  Sherlock Holmes erprobten Schauspieler kein Problem. Daneben zeigt sich Zach Galifianakis wieder einmal mehr von seiner unglaublich schrägen Seite. Mit Locken und Vollbart, spielt er die Rolle des Tremblay so überzeugend ernst, dass alleine schon hier für deutliche Lacher gesorgt wird. Treffen dann die beiden ungleichen Charaktere zusammen, stimmt nicht nur die Chemie, sondern beide spielen sich auch regelmäßig die Bälle so exzellent zu, dass jeder Gag ein Treffer ist, egal wie vulgär oder makaber dieser auch sein mag. Alle anderen Figuren verkommen hierbei jedoch zur Belanglosigkeit, was besonders bei Michelle Monaghan und Jamie Foxx sehr schade ist.

Fazit

Regisseur Todd Phillips hat wieder einmal seinen Ruf verteidigen können und startet mit "Stichtag" einmal mehr ein Gag-Feuerwerk der ganz besonderen Art. Zwar reicht es nicht für einen Spaß á la "The Hangover", dafür fehlt besonders am Anfang und zum Schluss das Tempo, doch für ein gelungenes Road-Movie-Vergnügen reicht es allemal. Besonders die vielen irrwitzigen Ideen sowie das grandiose Duo aus Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis, ist definitiv für Fans einen Blick wert.

Autor: Thomas Repenning

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