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Inhalt

Die Legende um das leerstehende Haus, in dem eine Hexe wohnen soll, ist jedem in der Stadt bekannt. Trotzdem wagen es Chloe und ihr Freund zwei Mal an die Tür des Hauses zu klopfen, obwohl man genau das unterlassen soll. Im Ergebnis verschwindet Chloes Freund spurlos und sie selbst leidet fortan unter unvorstellbaren Wahnvorstellungen. Sie sucht Hilfe bei Ihrer Mutter Jess, doch auch diese wird bald von dem Fluch eingeholt und von sehr realen Träumen von der Hexe heimgesucht. Um ihre Tochter zu beschützen und ihr zu helfen, muss Jess versuchen das düstere Geheimnis der Hexe zu lüften. Dabei stellt sie fest, dass sie niemandem in ihrer Umgebung vertrauen kann...

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Horrorfilme gibt’s momentan wie Sand am Meer. Besonders das Thema Dämonen und Hexen wird momentan ausgeschlachtet wie es schlimmer nicht geht. Vieles verschwindet einfach in der Versenkung, weil es nicht mehr aus der Masse hervorsticht. Nur die wenigsten Horrorfilme bleiben momentan wirklich im Gedächtnis. Vielleicht hat James Wan das Genre einfach verhunzt, doch machen wir uns nichts vor; seine Filme werden zumindest im Gedächtnis bleiben. Da gehen kleine Genrebeiträge gerne mal unter, egal ob gut oder schlecht. Und genauso ergeht es leider auch Don’t Knock Twice, dem neuen Film von Caradog W. James.

Doch dies liegt nicht einmal so sehr an der Qualität des Filmes selbst. Zugegeben, Don’t Knock Twice beginnt sogar ziemlich stark. Die erste halbe Stunde lässt vermuten, dass eine ernsthafte Konkurrenz zu den momentanen Genregrößen wie Conjuring, Insidious oder auch The Babadook geschaffen worden ist. Doch leider fehlt es Don’t Knock Twice an eigenen Einfällen. Das ist alles ganz nett und ganz ok gemacht, aber eben leider nicht mehr. Irgendwie wirkt alles so ein bisschen zusammen geklaut. Was wiederum gar nicht so schlimm gewesen wäre, sofern das Niveau vom Anfang aus gehalten werden könnte. Wie gesagt, hier erwarten uns zumindest stimmungsvolle Momente, welche weit davon entfernt sind neu zu sein, aber zumindest kurzzeitig Atmosphäre erzeugen.

Leider begeht Don’t Knock Twice im weiteren Verlauf des Filmes ein Fehler, welchen die meisten Genrebeiträge begehen. Es soll mehr draus gemacht werden, als es eigentlich ist. Ist es nicht genug, dass eine Hexe oder hexenhafter Dämon hinter einem jungen Mädchen her ist? Nein, es muss noch ein Nebenplot über eine Mutter-Tochter Beziehung einfließen. Diese passt zwar in das Konstrukt der Geschichte, stört aber irgendwie den Fluss des Filmes, ja behindert ihn sogar. Dies und die fehlende Eigenständigkeit lassen Don’t Knock Twice leider in der Maße an Filmen untergehen, obwohl er handwerklich ganz gut gemacht ist und zwischendurch immer noch mal zu erschrecken weiß.

Doch je länger die Laufzeit, umso auffälliger die Fehler des Filmes. Durch die Mutter-Tochter Geschichte schleichen sich hier und da auch mal Längen ein. welche sich allerdings in Grenzen halten. Auch über die Jump-Scares kann man hinweg sehen. Der Twist zum Schluss weiß ebenfalls nicht wirklich zu überzeugen und kann seine Wirkung einfach nicht voll und ganz entfalten. Sind es einzeln betrachtet nur Kleinigkeiten, häufen sich diese im fertigen Film und schmählern dementsprechend den Filmgenuss. Fairerweise muss man aber zugeben, dass viele Genrebeiträge ähnliche Fehler begehen. Ändert dies allerdings nichts an der Tatsache, dass Don’t Knock Twice maximal ok ist. Und dies reicht leider nicht aus, um dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben.

Fazit

"Don’t Knock Twice" tut nicht weh, kann sich aber aus der breiten Masse des Genres einfach nicht abheben. Den einen oder anderen Horrorfan wird der Film sicherlich begeistern, doch fehlt es schlussendliche an Eigenständigkeit und Innovation. Drei oder vier gelungene Szenen reichen dann doch nicht aus um zu überzeugen.

Autor: Christian Kühnemann

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