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Urzeitsaurier Godzilla kann sich aus einem Eisberg befreien und stapft auf Japan zu. Zur gleichen Zeit wird King Kong von japanischen Wissenschaftlern gefangen und nach Japan transportiert. Doch er kann sich befreien und stellt sich Godzilla zum Kampf, nachdem er dessen Witterung aufgenommen hat. King Kong ist Godzilla unterlegen, wird aber von den Wissenschaftlern dazu gebracht erneut gegen Godzilla anzutreten. Die elektrische Spannung eines Gewitters verleiht ihm neue Kräfte und es kommt zur letzten, endgültigen Schlacht...

Kritik

Hat Michael Dougherty (Trick 'r Treat) Gareth Edwards visuell hochgradig beeindruckenden Godzilla mit Godzilla: King of the Monsters erst einmal eine Fortsetzung spendiert, soll es im Jahre 2020 zum Gipfeltreffer der Supermonster kommen: Adam Wingard (The Guest) genießt das Privileg, Godzilla gegen King Kong in den Kampf zu schicken, nachdem sich der haushohe Gorilla mit Kong: Skull Island ebenfalls einen überaus ansehnlichen Eintrag in das sogenannte MonsterVerse geleistet hat. Was man von all diesen Filmen erwarten darf? Natürlich millionenschweres Spektakel aus dem Hochleistungsrechner, dem, im besten Fall, auch die Vision ein Regisseurs anhaftet, der sich für sein Sujet begeistern kann und in den Monstern weitaus mehr sieht, als nur gigantomanische Kampfmaschinen, die vor allem dazu taugen, die Welt in Schutt und Asche zu legen.

Dem geneigten Filmfreund ist natürlich bekannt, dass Godzilla und King Kong bereits Anfang der 1960er aufeinander getroffen sind. In einer Zeit, in der der Urzeitsaurier global noch lange nicht als florierender Markennamen funktionierte und der Nachfolger zu Ishiro Hondas überaus sehenswertem Original aus dem Jahre 1954 kommerziell hinter den Erwartungen zurückblieb, sollte Godzilla – Die Rückkehr des King Kong dafür sorgen, die Toho-Studios wieder in die erfolgreiche Spur zu bringen und Godzilla gleichwohl den Popularitätsschub zu verleihen, den man sich schon mit Godzilla kehrt zurück versprochen hat. Heute wissen wir, dass genau dieses Vorhaben aufging: Godzilla kennt jedes Kind, seine Leinwandauftritte nähern sich dem dreistelligen Bereich und seine filmhistorische Bedeutung ist immens. Das Mahnmal für die atomaren Kontrollverlust wurde in Windeseile zur Blockbuster-Ikone.

Dass Ishiro Honda erneut die Regie bei Godzilla – Die Rückkehr des King Kong übernommen hat, stellt immerhin sicher, dass hier ein Filmemacher zu Werke geschritten ist, der ein Gefühl für die Materie besitzt. Und durchaus, der Krawall zum ringende Männer in Gummianzügen, zerstörte Miniaturbauten und wild feuernden Spielzeugpanzern besitzt etwas durchaus charmantes, merkt man dem Film doch an, dass hier ein nicht unwesentlicher Aufwand betrieben wurde, dem Kampf der Giganten ein angemessenes Schlachtfeld zu bereiten. Dass die menschlichen Charaktere nicht über ihr Stichwortgeber- und Statistendasein hinauskommen und das Geschehen bisweilen enervierend in eine komödiantische Richtung verzerren, kratzt zuweilen schon etwas am Nervenkostüm des Zuschauers. Eine urige Reise in die Vergangenheit allerdings ist Godzilla – Die Rückkehr des King Kong in seiner unbekümmerten Naivität durchaus.

Fazit

Ob man "Godzilla – Die Rückkehr des King Kong" wirklich gesehen haben muss, sei mal dahingestellt. Wenn sich die beiden Kino-Titanen in bester Kaiju-Trash-Manier ordentlich auf die Mütze hauen, weiß der in seinen Ausstattungsdetails durchaus aufwendige Film von Ishiro Honda allerdings einen gewissen Charme aufzubauen.

Autor: Pascal Reis

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