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Ein paar Gangster stehlen aus der Asservatenkammer der Polizei konfisziertes, reines Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar! Die beiden Drogenfahnder Marcus Burnett (Martin Lawrence) und Mike Lowrey (Will Smith) haben den Auftrag die Beute wiederbeschaffen. Und das innerhalb von 72 Stunden, ansonsten wird ihre Abteilung geschlossen. Die einzige Zeugin des Überfalls hat Angst, taucht zunächst unter, vertraut sich dann aber doch Mike Lowrey an. Bald stoßen sie auf gigantische Korruption und einen kaltblütigen Hintermann...
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Kritik

Heutzutage gilt Michael Bay als einer der meist diskutierten Regisseure. Die einen lieben seine Filme wie „Transformers“ und Co. Die anderen hassen Sie regelrecht. Auch seine produzierten Horror Remakes wie „A Nightmare on Elm Street“ oder „Freitag der 13." ernten eher Spot und Hohn anstatt Anerkennung. Es gibt viele Gründe Bay zu verurteilen. Sind es seine andauernden Slow Motion Effekte oder seine Bombastaction, denen ein Normalsterblicher nicht folgen kann. Und warum muss alles bei Ihm explodieren, auch wenn es eigentlich gar nicht explodieren kann? Doch schauen wir auf seine Anfänge sehen wir den Actionfilm „Bad Boys – Harte Jungs“ aus dem Jahr 1995 mit Will Smith als Hauptdarsteller. Wie schneidet sein Erstling ab... Begeht er dort schon die selben Fehler, welche ihn bis heute verfolgen?

Wie die meisten wissen, ebnete „Bad Boys“ für Will Smith den Weg zur großen Weltkarriere. Neben Martin Lawrence war Smith der zweite Comedian, welcher für „Bad Boys“ gecastet worden ist. Anfangs noch skeptisch, ob zwei Spaßvögel einen guten Actionfilm tragen können, wurden die Zuschauer schnell eines besseren belehrt. Smith und Lawrence harmonieren super zusammen. Spaßige Wortwechsel, zahlreiche Gags und noch mehr coole One-Liner. Ja, alleine vom Spaßfaktor her macht "Bad Boys" Laune. Zwar zünden nicht alle Gags so richtig, darüber kann man allerdings hinweg sehen. Die beiden beweisen, dass diese Kombination aus Comedians funktionieren kann ohne direkt albern zu wirken.

Die Geschichte selbst ist schon bereits 1995 gefühlte hundert mal erzählt worden. Aber Bay wollte auch keinen Preis für Innovation gewinnen. Er wollte einen Film für Jungs machen, und das ist ihm geglückt. Starke Shootouts, coole Stunts und spannende Verfolgungsjagden geben dem Actionfan genau das, was sein Herz begehrt. Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden. Viele Szenen wirken zwar recycelt, aber Smith und Lawrence haben die Situation steht`s unter Kontrolle und täuschen gekonnt darüber hinweg.

Auch die Nebenrollen sind passend besetzt. Angefangen bei Tea Leoni, welchen neben den beiden bestehen muss. Dies war keine leichte Aufgabe, da Smith und Lawrence eine derart dominante Leinwandpräsenz besitzen, dass alle Nebendarsteller zu verblassen drohen. Doch das fast schon zurückhaltende Schauspiel Leoni`s passt sich super den beiden an und ihre Rolle fügt sich wunderbar ins Bild ein. Auch Tcheky Karyo als Bösewicht ist super besetzt. Seine Rolle als Fouchet  spielt er dermaßen böse, dass man ihn einfach nur hassen möchte. Aber das kann Karyo ja bekanntlich richtig gut.

Doch zurück zur Action. Auch in „Bad Boys“ beweist Bay, dass er alles explodieren lassen muss. Egal ob es Dinge sind die explodieren können oder Dinge, von denen wir gedacht hätten, dass diese nicht explodieren könnten... hier fliegt so einiges in die Luft. Glücklicherweise ist die Action aber nie Over the Top. Zumal die Actionszenen nicht komplett an den Haaren herbei gezogen sind. Klar fragt man sich, warum ein kompletter Hangar in die Luft fliegen muss, aber irgendwie möchte man dies dem Film verzeihen.

Es ist einfach ein Film für Jungs, und diese werden ihre helle Freude daran haben. „Bad Boys“ ist zu keiner Minute langweilig und die Gags zünden meistens. Doch leider ist er nicht Innovativ genug um sich mit ähnlichen Genrevertretern wie „Stirb Langsam“ oder „Lethal Weapon“ zu messen. Michael Bay ist eher daran interessiert alles richtig zu machen, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Etwas mehr Mut an einigen Stellen hätte dem Film gut getan. Doch wenn dies der einzig gravierende Kritikpunkt ist, kann man definitiv damit leben. Und selbst für Frauen wird etwas geboten. Will Smith rennt oben Ohne den bösen Jungs hinterher. Und das sogar noch in Slow Motion. Wenn das kein Grund ist den Film mit seiner Partnerin zu gucken, dann weiß ich es auch nicht.

Fazit

Mit „Bad Boys – Harte Jungs“ legt Michael Bay ein tolles Leinwanddebüt hin. Der Musikvideo Regisseur macht in einem Erstling vieles richtig. Zwar ist „Bad Boys“ keine Genrereferenz, allerdings macht es einen tierischen Spaß Smith und Lawrence zuzusehen.

Autor: Christian Kühnemann

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